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Geheimnisumwitterte Stoffwechseldiät: Blut als Schlüssel zur Traumfigur?

zuletzt aktualisiert: 16.06.2011 - 07:22

München (RPO). FdH, also "futter' die Hälfte", war gestern. Wer zur Bikini-Saison in Form sein will, versucht es heutzutage gern mit der aktuellen Trend-Diät "Metabolic Balance". Je nach persönlichem Stoffwechsel soll ein maßgeschneiderter Ernährungsplan die Pfunde nur so purzeln lassen.

Die eigenen Blutwerte sind dabei angeblich der Schlüssel zur Traumfigur. Warum der eine Abspeckwillige mit Mozzarella und Mango, der andere mit Hüttenkäse und Kiwi zum Ziel kommen soll, bleibt Betriebsgeheimnis. Klar ist nur, dass die Diät immer mehr Fans findet, richtig teuer und heftig umstritten ist. Experten halten das Konzept für wissenschaftlich nicht haltbar.

Ab 300 Euro aufwärts zahlen Abnehmwillige für die Teilnahme an der Schlankheitskur - laut Eigenwerbung "von Ärzten und Ernährungswissenschaftlern entwickelt". Für eine längerfristige Betreuung - in der Regel beim Ernährungsberater - fallen schnell 800 Euro und mehr an. Los geht es immer mit einem Fragebogen zu persönlichen Ess-Vorlieben und Blut abzapfen. Ein Vertragslabor der Metabolic Balance-Anbieter bewertet rund 35 Parameter, vom Leberenzym über Kalzium- und Blutfettwerte.

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