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45 Prozent der Deutschen treiben keinen Sport, so die Angaben des Robert-Koch-Instituts. Warum auch die ganze Quälerei, wenn man sich doch gut fühlt? Weil regelmäßige Bewegung das Leben verlängert und vor gefährlichen Erkrankungen schützt. Wie und warum, das erfahren Sie hier.
Quelle: Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit NRW; Prof. Dr. Hans-Georg Predel, Leiter des Instituts für Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln; AOK
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Was hat Bewegung mit Gesundheit zu tun?
Unzählige Studien belegen, dass sich Bewegung positiv auf die Gesundheit auswirkt und vielen Volkskrankheiten wie Übergewicht, Herz- Kreislauferkrankungen, Diabetes, Rücken- und Gelenkkrankheiten vorbeugt. Regelmäßiger Sport trägt nachweislich dazu bei die Anzahl der gesunden Lebensjahre zu erhöhen.
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Bewegung vermindert viele Risiken
Wer sich regelmäßig bewegt, der mindert das Risiko vorzeitig zu sterben, herzkrank zu werden, einen Schlaganfall zu bekommen, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Depressionen, Darmkrebs, Brustkrebs, Lungen- und Gebärmutterkrebs zu bekommen.
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Positive Auswirkungen von Sport
Er sorgt so dafür, dass seine kognitiven Leistungen höher sind, hat eine höhere Knochendichte und somit weniger Risiko an Osteoporose zu erkranken, er kann in der Regel besser schlafen, neigt weniger zu Übergewicht, beeinflusst seine Blutfettwerte positiv, vermindert das Risiko für Stürze und ist einfach fitter.
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Gut für Herz, Kreislauf und Gefäße
Warum aber ist das so? Was setzt sportliche Aktivität im Körper in Gang?
Beim Ausdauersport wird Sauerstoff vermehrt aufgenommen und dadurch Muskeln und Organe mehr durchblutet. Der Herzmuskel vergrößert sich, wodurch das Herz bei jedem Schlag mehr Blut ausstoßen kann. Der positive Effekt: Ruhepuls und Erholungszeit nehmen ab. Das Herz wird belastbarer. Das Herzinfarktrisiko sinkt.
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Vorteil für die Lunge
Ausdauersport führt langfristig zur Bildung von mehr Blutgefäßen und Lungenbläschen. Das Atemvolumen kann vergrößert werden und die Lunge verbessert ihre Fähigkeit, Sauerstoff aus der Luft zu filtern.
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Das Immunsystem profitiert
Durch regelmäßigen, moderat betriebenen Sport werden die Abwehrkräfte gestärkt. Sportlich Aktive leiden seltener unter Erkältungskrankheiten.
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Muskulatur bleibt fit
Ausdauertraining senkt den Fett- und steigert den Muskelanteil im Körper. Sehr gut Trainierte haben bis zu zwei Drittel weniger Fett im Körper als Untrainierte. Da altersbedingt der Muskelabbau schon mit 30 beginnt, stehen sportlich Aktive besser da: Sie wirken dem entgegen und beugen durch die körperliche Fitness auch Stürzen im Alter vor.
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Schutz für die Knochen
Regelmäßige Bewegung trägt dazu bei, langfristig die Knochendichte zu erhöhen. Das beugt Brüchen vor und verringert das Osteoporose-Risiko.
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Das Gehirn läuft auf Hochtouren
Bei Ausdauerbelastung wird mit dem Blut mehr Sauerstoff ins Gehirn befördert. Sportlich aktive Menschen sind mental leistungsfähiger und bauen Stress besser ab.
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Blutzuckerspiegel sinkt
Ausdauersport steigert die Sauerstoffaufnahme des Blutes: Die Blutfettwerte sinken, die Konzentration des Cholesterins LDL, das die Gefäße verstopft, nimmt ab. Erhöht wird hingegen die des Cholesterins HDL, das die Gefäße reinigt. Außerdem wird durch die Bewegung mehr Zucker verbrannt und der Blutzuckerspiegel sinkt.
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Positiver Einfluss auf Hormonhaushalt
Durch ausdauernde Bewegung wird das Sexualhormon Testosteron gesteigert. Das Stresshormon Cortisol, das als entzündungshemmendes Hormon natürlich im Körper vorhanden ist, wird vermehrt ins Blut abgegeben. Der Körper schüttet mehr Serotonin und Endorphine aus, die die Stimmung heben.
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Ein Profit für Gelenke, Sehnen und Bänder
Beweglich ist nur der, der es auf Dauer trainiert. Eine gute Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining sowie Stretching sorgt dafür, dass Bänder, Sehnen und Muskeln trainiert und flexibel bleiben. Die Bänder werden gestärkt und der Gelenkknorpel weniger abgebaut.
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Schöne Haut durch Sport
Sport steigert die Durchblutung im ganzen Körper und damit auch die der Haut. Der Körper schwitzt. Dabei wird Wasser aus unserem Körper über die Haut verdunstet. Dadurch reguliert der Organismus seinen Wärmehaushalt und sorgt dafür, dass die Temperatur in etwa immer gleich bleibt. Eine positive Folge für die Haut: Hautalterungen wird auf diese Weise bedingt vorgebeugt.