Herbstzeit ist Schnupfenzeit: Diese Hausmittel helfen gegen Erkältung
zuletzt aktualisiert: 13.11.2010 - 16:39Düsseldorf (RPO). Die Nase läuft, der Hals kratzt, der Kopf schmerzt und die Füße sind kalt: Es ist wieder Erkältungszeit. Gerade im Winter können sich Erreger schnell verbreiten. Zudem ist unsere Abwehrsystem in der kalten Jahreszeit stärker belastet. So haben Erreger ein leichtes Spiel. Wenn man die Erkältung erst einmal hat, kann man ihre Dauer kaum beeinflussen. Aber viele Hausmittel lindern die Symptome.
Fast die Hälfte der Deutschen greift laut einer Studie bei Erkältung auf Hausmittel zurück: Hühnerbrühe, Kräutertees und Dampfbäder sind für viele die erste Wahl. Den Arzt sucht nur ein Drittel der Erkrankten auf. Dabei kann nur der Arzt den Unterschied zwischen Erkältung (grippaler Infekt) und Grippe eindeutig klären.
Winterzeit ist Schnupfenzeit
Eine Erkältung wird ebenfalls durch Viren ausgelöst. Diese sind gerade im Winter besonders aktiv. Doch meist holt man sich die Erkältung nicht im Kalten, sondern in geschlossenen Räumen. Denn gerade hier ist die Keimzahl am höchsten. Warme Heizungsluft, die die Schleimhäute austrocknet, und schlechtes Lüften begünstigt zudem die Infektionsgefahr. Zudem ist unser Immunsystem im Winter besonders belastet.
Wie man vorbeugen kann
Um das Immunsystem zu stärken und sich gegen eine Infektion zu wappnen, raten Experten trotz Kälte regelmäßig nach draußen zu gehen: Spaziergänge an der frischen Luft beugen Infekten vor. Das gleiche gilt für Wechselduschen und Saunagänge. Wer die Körperabwehr von innen stärken will, solle viel frisches Obst und Gemüse zu sich nehmen. Vor allem Vitamin C, das zum Beispiel in Zitrusfrüchten, Kiwis aber auch in Kohlsorten enthalten ist, sowie Zink spielen bei vielen Abwehrprozessen eine Rolle.
Doch gerade jetzt zur Schnupfensaison sind viele Menschen um einen herum krank. Um einer Ansteckung vorzubeugen, raten Experten Händewaschen oder auf das Händeschütteln zu verzichten. Wird man trotzdem krank, können bewährte Hausmittel Abhilfe schaffen. Aber wenn das Fieber bereits nach kurzer Zeit sehr hoch ist, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schüttelfrost quälen, ist ein Arztbesuch angesagt.
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