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Die Mundart zur Erkältung “drei Tage kommt sie, drei Tage bleibt sie und drei Tage geht sie“ hat auf jeden Fall einen wahren Kern. Von heute auf morgen bekommt man die rote Nase und den schmerzenden Hals nicht weg. Amerikanische Forscher haben aber festgestellt, dass die regelmäßige Einnahme von Zinktabletten die Erkältungsdauer um etwa drei Tage verkürzen kann. Das Forschungsergebnis ist in der Wissenschaft aber umstritten.
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Die Krankheit einfach ausschwitzen
Besser nicht! Der Körper ist in dieser Zeit ohnehin geschwächt und würde die Herausforderung des Temperaturanstiegs schwerer verkraften. Vorbeugend stärkt der Wechsel von Heiß und Kalt allerdings prima die Abwehrkräfte –Wechselduschen haben den gleichen Effekt!
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Vitamin C hilft gegen SchnupfenOhne Zweifel ist eine Mindestmenge an Vitamin C für die Gesundheit unentbehrlich und nützt dem Immunsystem. Doch die immer wieder propagierte Vitamin C-Einnahme bei Erkältungskrankheiten hat einen sehr viel geringeren Effekt, als es insbesondere in der Werbung für entsprechende Präparate immer wieder behauptet wird: So kam ein Forscherteam der Australian National University zu dem Ergebnis, dass sich durch die Einnahme von Vitamin C die Erkältungsdauer bei Erwachsenen um acht Prozent verkürzt. Die tägliche Einnahme von Vitamin C als Vorbeugung liefert für die meisten Menschen keinen Schutz vor Erkältungen. Der Effekt einer regelmäßigen Einnahme ist also äußerst gering und rechtfertigt den Aufwand nicht.
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Erkältungen sind nur am Anfang ansteckend
Diese Aussage ist unvollständig: In der Inkubationszeit, also der Zeit von der Infektion bis zum Auftreten der ersten Krankheitssymptome, kann ein Mensch, auch wenn er selbst noch keine Beschwerden hat, andere Menschen anstecken. Plagen uns Husten und Schnupfen akut selbst, schleppen wir die Erreger mit uns herum. Aber auch über diese Zeit hinaus: Auch, wenn die Symptome abgeklungen sind, tragen wir oft noch Erkältungsviren mit uns herum. Selbst dann können wir also unserem Umfeld noch einen Schnupfen bescheren.
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Antibiotika helfen am besten gegen Erkältung
Nein. Nach wie vor erwarten manche Menschen, dass ihnen der Arzt bei einer Erkältung Antibiotika verschreibt. Einfache Erkältungen werden allerdings häufig von Viren verursacht. Antibiotika sind gegen Viren machtlos. Sie helfen bei einer virusbedingten Erkältung nur dann, wenn zusätzlich eine Infektion durch Bakterien entstanden ist. Durch unnötige Gaben von Antibiotika können Bakterien resistent dagegen werden.
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Lindenblüten- und Holunderblütentees: Auch sie sollen gegen Fieber helfen. Denn die beiden Pflanzenextrakte wirken schweißtreibend. Hier ist die Wirkung aber nicht immer spürbar. Wenn nach drei Tagen das Fieber nicht sinkt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
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Feuchte Wadenwickel: Sie helfen gegen Fieber. Durch die Verdunstungskälte wird Hitze aus dem Körper abgeleitet und das Fieber geht runter. Statt Wasser kann auch Essig für die Wickel verwendet werden. Ob er eine stärkere Wirkung hat, ist aber unklar. Wichtig ist, dass der gesamte Körper dabei warm bleibt, auch über den Füßen sollte eine Decke liegen.
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Heiße Hühnersuppe: Sie wirkt antibakteriell. US-Forscher der Medical Centers der Universität Nebraska haben festgestellt, dass Hühnersuppe Entzündungen in Nase und Hals hemmen kann. Dieser Effekt tritt sowohl bei hausgemachter Suppe als auch bei Fertigprodukten auf. Erstere wirkt aber besser.
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Nasendusche befreit die Nase Die Nasendusche ist gewöhnungsbedürftig, aber wirklich hilfreich. Sie kann bei Schnupfen neben Inhalationen mit Salzwasserdampf oder Nasensprays aus Kochsalzlösung befreiend wirken. Dabei wird ein gestrichener Teelöffel Kochsalz in einen halben Liter lauwarmen Wasser aufgelöst. Auf diese Art und Weise bringt man das Sekret zumindest kurzzeitig zum fließen.
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Grippeimpfung schützt vor Erkältung
Nein. Wer unter einer Erkältung leidet und möglicherweise leichtes Fieber hat, sagt oft: „Ich hab’ die Grippe.“ In der Regel meinen wir damit jedoch einen grippalen Infekt. Dieser verläuft normalerweise recht mild und mit den bekannten Erkältungssymptomen. Ein plötzlich einsetzendes schweres Krankheitsgefühl und hohes Fieber deuten dagegen auf die echte Grippe (Influenza) hin. Dafür sind ganz bestimmte Viren verantwortlich, die sich regelmäßig verändern. Gegen Erkältungsviren gibt es jedoch keine Impfung.
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Bad und Bettruhe: Ist die Erkältung fieberfrei und schmerzen die Glieder, hilft ein heißes Bad. Ein Zusatz aus Menthol- oder Eukalyptusöl soll nebenher auch noch die Bronchien befreien. Das wirkt aber nicht immer. Nach dem Bad warm anziehen und ab ins Bett. Bettruhe ist immer noch das Beste gegen Erkältung, Stress ist eher kontraproduktiv.
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Gurgeln: Bei Heiserkeit und Halsentzündungen hilft vor allem die ätherischen Öle in Salbei- und Kamillentee. Dabei sollte man mehrfach täglich mit dem warmen Tee gurgeln und diesen dann nicht schlucken. Auch Quarkwickel wirken entzündungshemmend und lindern den Schmerz.
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Kräuter: Gegen Husten sollen warme Halswickel helfen. Zum Wasser kann man Thymian- oder Lavendelöl geben. Tees mit Thymian, Spitzwegerich oder Fenchel sollen den Husten ebenfalls lösen. Diese Hausmittel wirken nicht bei jedem, aber viel Trinken kann auf jeden Fall nicht schaden.
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Zwiebeltee: Das wird auch als Hausmittel gegen Husten empfohlen. Dabei werden gehackte Zwiebeln mit Wasser aufgekocht, durch ein Sieb gestrichen und einige Löffel von dem Sud mit Milch aufgekocht. Die Mischung schmeckt nicht aber nur schlecht, Milch steht auch unter Verdacht schleimproduzierend zu sein und damit Husten eher zu verstärken.
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Küssen: Küssen macht nicht nur spap, es setzt auch Endorphine frei und der Küsser fühlt sich dadurch besser. Kurzes Küssen ist auch bei Erkältungen erlaubt. Nach Angaben der Pharmazeutischen Zeitung wurden im Speichel keine Erkältungsviren nachgewiesen, diese befinden sich nur in der Nasenschleimhaut und werden per Tröpfcheninfektion weiter gegeben.