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Die Saison für die jährliche Grippe-Impfung beginnt. Insbesondere ältere Menschen, Personen mit chronischen Krankheiten, medizinisches Personal und schwangere Frauen sollten sich nach Ansicht von Experten vor der Viruserkrankung schützen, die bei ihnen einen schweren Verlauf nehmen kann. Aber nur knapp die Hälfte der Risikopatienten lassen sich impfen. Wir sagen Ihnen, was Sie wissen müssen.
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Warum ist die Impfquote so gering? In Deutschland seien generell Vorbehalte gegen Impfungen weitverbreitet, sagt die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Elisabeth Pott. Häufig bestehe auch Informationsbedarf.
Übrigens lassen sich auch von den Ärzten, so ergab eine Umfrage im Auftrag des Robert-Koch-Instituts unter knapp 1.600 niedergelassenen Medizinern, nur 60 Prozent regelmäßig gegen die saisonale Grippe impfen. Noch niedriger ist die Impfquote bei medizinischem Personal in Kliniken.
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Was können Nebenwirkungen einer Grippe-Impfung sein sein?
In einigen Fällen klagen die Geimpften über Unwohlsein, Übelkeit oder Kopf- und Gliederschmerzen. Diese Beschwerden verschwänden aber in der Regel nach ein bis zwei Tagen, betont der Präsident des für die Impfstoffe zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek.
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Wie wird der Grippe-Impfstoff bestimmt?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) legt jedes Jahr fest, welche drei Stämme des Grippe-Erregers im Impfstoff enthalten sein müssen. Die Trefferquote sei ausgezeichnet, sagt Walter Haas von der Arbeitsgemeinschaft Influenza. Die WHO analysiere sehr genau.
In der bevorstehenden Grippesaison wird derselbe Impfstoff verabreicht wie in der vergangenen. Warum ist es notwendig, sich erneut impfen zu lassen?
Zum einen gebe es bei regelmäßiger Impfung einen besseren Immunschutz, sagt Cichutek. Zum anderen halte die Schutzwirkung der Impfung vermutlich nur eine Saison lang an.