Die Sommersonne weckt unsere Lebensgeister und tut der Seele gut. Ganz Deutschland strömt ins Freie und genießt die warme Sonne auf der Haut. Doch gerade wer bislang eher Sonnenabstinenzler war, sollte seiner Haut nicht zu viel zumuten. Immer mehr Menschen leiden an sonnenbedingten Hautirritationen, denn in den letzten Jahrzehnten hat die Itensität der Sonne stark zugenommen.
Ultraviolette Strahlung ist für das menschliche Auge nicht sichtbar. Das macht sie mitunter gefährlich, denn sie ist alles andere als wirkungslos. "UVA-Licht sorgt für vorzeitige Hautalterungen. Das sieht man gut bei Leuten, die regelmäßig auf die Sonnenbank gehen", weiß Dr. Rolf Ostendorf, stellvertretender Vorsitzender des Berufsverbands Deutscher Dermatologen NRW. Das heißt: Nie ungeschützt in die Sonne gehen.
Braune Haut gilt als attraktiv. Allerdings ist sie nur die Schutzreaktion des Körpers auf das UV-Licht. Auf zu intensive Bestrahlung reagiert unser äußerer Schutzmantel mit einer Entzündung - wir bekommen Sonnenbrand. Das erhöht das Hautkrebsrisiko. Zudem wird das Erbgut in der Hautzelle geschädigt, weiß Prof. Dr. Axel Hauschild von der Dermatologischen Uniklinik Kiel.
Gute Sonnencremes müssen darum sowohl UVA- als auch UVB-Filter enthalten. Bei empfindlicher Haut sollte man sich in der Apotheke beraten lassen, wenn man übliche Drogerieprodukte nicht verträgt. Allerdings sind die Prudukte, die die Drogeriemärkte anbieten oft nicht nur preiswerter, sondernwerden grundsätzlich gut vertragen. Rolf Ostendorf weiß das aus seiner Praxiserfahrung in Mönchengladbach. Der Sonnenschutz sollte rund eine halbe Stunde vor dem Aufenthalt in der Sonne dick aufgetragen werden. Dabei die Ohren, Haaransätze, Hals, Nase und auch Lippen nicht vergessen.
Wer die Sonne schadlos genießen möchte, der sollte sich gerade im Urlaub - egal ob am Meer, geschlossenen Gewässern oder in den Bergen - das chice Sonnenhütchen aufziehen. Wer das nicht tut riskiert einen Sonnenstich. Bei solchen Ferienzielen ist es auch wichtiger seine Sonnencreme entsprechend höher auszusuchen. Lichtschutzfaktor 30 bis 50 ist bei diesen Reisezielen sinnvoll.
Neben den üblichen Sonnencremes oder der Sonnenmilch gibt es auch noch solche, die neben dem üblichen chemischen Sonnenschutz einen physikalischen bieten. Diese Produkte enthalten nach Angaben des Gladbacher Dermatologen Mikropigmente, die wie kleine Spiegelchen auf der Haut wirken und die Sonne reflektieren. Sie zu benutzenist allerdings nicht jedermanns Sache, denn der Sonnenschutz liegt wie ein weißer Film auf der Haut.
Wer die Sonne schadlos genießen möchte, der sollte sich gerade im Urlaub - egal ob am Meer, geschlossenen Gewässern oder in den Bergen - das chice Sonnenhütchen aufziehen. Wer das nicht tut riskiert einen Sonnenstich. Mit einer guten Sonnenbrille sind auch die Augen vernünftig vor den gefährlichen Strahlen geschützt.
Unter dem Sonnenschirm zu sitzen heißt nicht automatisch geschützt zu sein. Besonders dünne Textilien lassen UV-Licht gut durchund erreichen damit die Haut.
Wichtig ist besonders für empfindliche Menschen ein adequater Schutz durch Textilien. Besonders für längere Strandaufenthalte empfehlen die Dermatologen bei Kindern und sensiblen Personen Kleidung, die mit UVA- und UVB-Filtern ausgestattet ist.
Wie lange der Aufenthalt in der Sonne letztlich möglich ist, hängt vom eigenen Hauttyp ab. Ist die Haut in der Lage, sich 20 Minuten selbst vor der Sonne zu schützen, dann könnte man sich mit Lichtschutzfaktor 20 eingecremt 20 mal so lang in der Sonne aufhalten, also rund 400 Minuten.
Es gilt: Die Haut sollte langsam an die Sonne gewöhnt werden. Vor allem Babys und Kleinkinder sollte man nie der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Die Haut vergisst nie!
Vor allem die intensive Mittagssonne sollten auch eingeschworene Sonnenanbeter meiden. Besser ist es aber, sich immer ein Plätzchen im Schatten zu suchen.