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Fakten über Hautkrebs
Hautkrebs ist die weltweit am häufigsten auftretende Krankheit. Das Robert-Koch-Institut und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland verzeichnen rund 22.000 Neuerkrankungen pro Jahr für das Maligne Melanom. In Abgrenzung zum schwarzen Hautkrebs, erkranken zudem am so genannten "hellen" Hautkrebs nach Hochrechnungen rund 120.000 Menschen in Deutschland. Hier die wichtigsten Fakten über Hautkrebs.
Quelle: Robert-Koch-Institut, Deutsches Krebsregister, Bundesamt für Strahlenschutz
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Immer mehr Menschen haben Hautkrebs
In Deutschland hat sich in den letzten 25 Jahren die Erkrankungshäufigkeit des Malignen Melanoms - also "schwarzen Hautkrebs", verdreifacht. Etwa sechsmal mehr Menschen erkranken heute an den Hautkrebsarten Basalzellenkarzinom und spinozellulären Karzinoms - „heller Hautkrebs“ - als noch vor 35 Jahren.
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Hautkrebs häufigster Krebs in Deutschland
Etwa jeder zehnte Deutsche erkrankt im Laufe seines Lebens an einem Hautkrebs. Die Tendenz ist steigend – sowohl in der Bundesrepublik als auch weltweit. Hautkrebs ist der häufigste Krebs in Deutschland.
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Warum immer höhere Hautkrebsrate?
Das Deutsche Krebsforschungszentrum geht davon aus, dass der heutzutage übliche Urlaub in sonnigen Ländern und auch regelmäßige Solarienbesuche ein Grund dafür sind, dass die Rate an Hautkrebskranken immer weiter steigt. Auch veränderte Umweltbedingungen, wie das wachsende Ozonloch, stehen in Verdacht, immer mehr Hautkrebs auszulösen. Denn die Intensität der UV-Strahlung auf der Erde nimmt dadurch zu.
Als Hauptrisikofaktor für Hautkrebs gilt ultraviolette Strahlung. Die Hauptquelle natürlicher UV-Strahlung ist die Sonne. Künstlicher UV-Strahlung ist man in Solarien ausgesetzt.
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Das verursacht Hautkrebs
Wer schon früh, also als Kind oder Jugendliche der Sonne zu lange ausgesetzt ist, bei dem ist das Risiko später an Hautkrebs zu erkranken höher. Kinder, die frühzeitig der Sonne ausgesetzt sind, entwickeln mehr Muttermale als andere. Sonnenbrände verstärken diesen Effekt noch zusätzlich. Auch ohne Sonnenbrand schädigt die UV-Strahlung die Haut, ohne dass wir es merken.
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Früherkennung rettet Leben
Die Prognose des Malignen Melanoms ist stark davon abhängig, wie weit die Erkrankung vorangeschritten ist, wenn sie diagnostiziert wird. Seit 1971 gibt es in Deutschland gesetzliche Früherkennungsuntersuchungen. Ein frühzeitig erkanntes Melanom im lokal begrenzten Stadium ohne Metastasierung kann in der Regel problemlos mit einem kleinen operativen Eingriff entfernt werden.
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Überlebensraten bei Hautkrebs
Die Überlebenswahrscheinlichkeit fünf Jahre nach Diagnosestellung liegt bei 90 Prozent. Wird ein Melanom erst spät entdeckt können aufwändigere Behandlungen, gegebenenfalls mit Chemo- und Immuntherapie notwendig sein. Bei Melanomen im Spätstadium sinkt die Fünf-Jahres-Überlebenswahrscheinlichkeit auf unter 20 Prozent.
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Wer die Früherkennung macht
Die "Vorsorgeuntersuchung" kann von Hautärzten, also Dermatologen, vorgenommen werden. Außerdem kann sie auch ein Allgemeinmediziner, Internist und Praktischer Arzt machen, wenn er eine entsprechende Zusatzqualifikation für das Hautkrebsscreening erworben hat. Finden sich verdächtige Hautveränderungen, überweisen Hausärzte oder andere Fachärzte dann für die weitere Abklärung zum spezialisierten Dermatologen.
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Was Muttermal auffällig macht
Praktisch jeder Mensch hat Muttermale. Die meisten dieser braunen Flecken, die Fachleute als Nävus bezeichnen, sind aber völlig harmlos. Manchmal können sie allerdings ihre Form, Farbe oder Größe verändern oder es kommen neue, ungewöhnlich aussehende Nävi hinzu. Vorsichtshalber sollte man diese einem Arzt zeigen.
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Vorsicht auch bei Hautpigmentierungen
Mit fortschreitendem Alter entwickeln viele Menschen darüber hinaus zunächst flache, unregelmäßig geformte Hautpigmentierungen, die später eine raue Oberfläche bekommen können. Sie entstehen häufig auf den Händen, im Gesicht und bei Männern auch auf dem unbehaarten Kopf. Sie entstehen in Folge eines Lichtschadens der Haut. Hautärzte empfehlen diese regelmäßig selbst zu untersuchen und bei Veränderung sofort zum Arzt zu gehen.
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Worauf achten bei einer Selbstuntersuchung?
Asymmetrie: Die beiden Hälften des Muttermals sehen ungleich aus.
Begrenzung: Während gutartige Nävi in der Regel rund oder oval sind, können zungenförmige Ausläufer und Einbuchtungen, unscharfe Grenzen zur umgebenden Haut und eine raue Oberfläche auf ein Melanom hindeuten.
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Worauf achten bei einer Selbstuntersuchung?
Color (Farbe): Melanome sind typischerweise unregelmäßig und uneinheitlich gefärbt, manchmal von tiefschwarz bis hautfarben.
Durchmesser: Verdächtig auf ein Melanom sind Hautveränderungen mit einem Durchmesser von mehr als sechs Millimetern. Die meisten "normalen" Nävi sind kleiner.
Erhabenheit: Wenn das Mal mehr als einen Millimeter über das Hautniveau hinausragt und die Oberfläche rau oder schuppend ist, kann dies ebenfalls Zeichen von Hautkrebs sein.
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Wie kann man sich vor Hautkrebs schützen?
Neben Sonnenmilch mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor, helfen auch spezielle Textilien, die die UV-Strahlung nicht durchlassen, Kopfbedeckungen und Sonnenbrillen, die keine gefährliche Strahlung durchlassen.
Die ausführlichen Tipps zum Schutz vor Hautkrebs finden Sie
hier.