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Dass man bei sommerlicher Hitze viel trinken sollte, ist nicht neu. Zwei bis drei Liter täglich dürfen es schon sein. Doch ist der individuelle Trinkbedarf verschieden. Denn Flüssigkeit nehmen wir nicht nur durch die Flüssigkeit, sondern auch durch Nahrung auf. Zudem verlieren wir je nach Belastung und Außentemperatur auch unterschiedlich viel Wasser. Hier finden Sie alles Wissenswerte rund ums Trinken.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., Deutsche Herzstiftung e.V., Helios Kliniken Borna
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Viel Trinken:
Ein Mythos besagt zum Beispiel, jeder müsse möglichst viel trinken. Es gibt die Gefahr eines "Zuviel". Denn wer beispielsweise an bestimmten Herz- oder Nierenerkrankungen leidet, für den ist es nicht ganz ungefährlich, Unmengen von Getränken in sich hinein zu schütten. Hier sollte in jedem Fall Kontakt zum behandelnden Arzt gesucht werden, der den Flüssigkeitsbedarf analysiert. Auch für den Gesunden kann extremes Trinken gefährlich werden. Bei extremer Flüssigkeitszufuhr werden lebensnotwendige Salze ausgespült und es kommt zur so genannten Wasservegiftung.
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Durst:
Besonders ältere Menschen merken häufig nicht rechtzeitig, wie viel Flüssigkeit ihr Körper benötigt. Auch bei Kindern ist das Durstgefühl nicht sehr ausgeprägt ist. Darum gilt besonders für diese beiden Gruppen, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten und nicht erst zu trinken, wenn der Mund trocken ist oder gar Kopfschmerzen auftreten.
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Kälte:
Eiskalt sollten Getränke übrigens nicht sein, auch wenn diese das Gefühl von Frische suggerieren. Denn je weiter die Temperatur des Drinks von der Körpertemperatur entfernt ist, desto mehr muss der Magen arbeiten, um einen Ausgleich zu schaffen. Und das verursacht zusätzlichen "Stress".
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Kaffee:
Auf das beliebte Bohnengetränk braucht man nicht komplett zu verzichten, sollte es sogar durchaus mitzuzählen, wenn man seine Flüssigkeitsaufnahme am Tag addiert. Zwar stimmt es, dass Koffeein stark entwässernd wirkt und dem Körper so eigentlich das wertvolle Nass entzieht, doch jeder, der Kaffee-Konsum gewohnt ist, braucht keinen Salz-Verlust zu fürchten. Denn der Körper stellt sich bald entsprechend um.
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Heißer Tee:
Heiße Nationen wie Indien oder Nordafrika machen es vor: Warmer Früchte- oder Kräutertee entlastet den Körper. Klingt paradox? Ist es aber nicht: Indem die Haut zum Schwitzen angeregt wird, öffnen sich die Poren und es wird für Kühlung gesorgt.
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Pures Wasser:
Wer viel Sport treibt, sollte auf die ausgewogenen Dosierung von Salzen und Zucker achten, denn reines Wasser spült die vorhanden Salze unter Umständen aus, was gefährlich sein kann.
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Mineralwasser:
Was ist also empfehlenswert? Mineralwasser ist und bleibt ungeschlagener Champion auf der Liste der perfekten Durstlöscher, enthält Magnesium und Kalzium sowie Natrium, das der Körper beim Schwitzen ausscheidet.
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Fruchtschorlen:
Grundsätzlich werden häufig Fruchtscholren als Getränk empfohlen. Eigentlich richtig, doch sollte man immer darauf achten, dass diese aus Fruchtsaft ohne Zucker gemixt ist. Fertigprodukte enthalten häufig soviel Süße, dass die Durstlöscher sich als wahre Kalorienbomben entpuppen.
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Limonaden:
Limos jeglicher Art sind hingegen eher ungeeignet, ein Liter Cola enthält beispielsweise mit seinen 450 Kalorien etwa zwanzig Prozent des täglichen Bedarfs einer erwachsenen Frau. Eindeutig zuviel.
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Cocktails:
Hervorragend geeignet sind zum Beispiel auch Mischgetränke aus Molke. Püriertes Obst, Milch oder Joghurt geben soviel Gehalt, dass der Drink schonmal als kleine Mahlzeit durchgehen kann.
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Gemüsesäfte, Obstsäfte:
Außerdem wunderbar bei sommerlichen Temperaturen: Gemüsesäfte, weil sie auch Salze liefern. Und Obstsäfte ohne Zuckerzusatz, die natürliche Fruchtsüße liefern und damit den Zuckerverlust im Körper auffangen.
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Alkohol:
Alkohol ist als Durstlöscher tabu. Er enthält nicht nur zu viele Kalorien. Laut Stiftung Warentest schlägt ein Pils mit 45 Kalorien auf 100 Milliliter zu Buche, Wein mit 70 Kalorien. Alkohol belastet zudem den Körper und sorgt so bei Hitze für zusätzliche Belastung für den Organismus.
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Obst und Gemüse:
Wer nichts Flüssiges mehr sehen kann, der sollte zu Obstportionen oder Gemüsesticks greifen. Mundgerecht zubereitet, sorgen auch Gurken, Tomaten, Möhren und Co. für die Lieferung von Wasser und Mineralstoffen.
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Abnehmen:
Diäten sind im Sommer einfacher durchzuhalten. Alleine schon durch häufiges Trinken wird der Magen voll und meldet "satt" ans Gehirn, es wird weniger gegessen.
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Sport:
Dennoch gilt die Grundregel: Je heißer der Tag, desto wichtiger das Auffüllen des "Körpertanks". Wer Sport treibt, sollte das vor den Aktivitäten tun.