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Die Diagnose Krebs ist ein Schicksalsschlag auf dem Weg durchs Leben. Aber sie muss noch lange nicht das Ende bedeuten. Hier finden Sie zehn Dinge, die Hoffnung machen.
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Statistiken lügen Zwar ist es richtig, dass die Krebserkrankungen in der Bevölkerung statistisch betrachtet extrem zugenommen haben und noch immer zunehmen. Nach Bewertung des Robert Koch-Institutes liegt das aber im Wesentlichen daran, dass Krebs immer besser und früher erkannt wird. Und das wiederum verbessert die Heilungschancen der Patienten ganz wesentlich.
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Vor 30 Jahren kam die Diagnose Leukämie bei Kindern noch einem Todesurteil gleich. Heute überleben fast 80 Prozent der kleinen Patienten diese Erkrankung. Dazu hat vor allem die Weiterentwicklung der Strahlen- und Chemotherapie beigetragen, aber auch die Möglichkeiten der Stammzelltransplantation.
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Es wird ein Impfstoff erforscht Ein hoher Prozentsatz aller Gebärmutterhalskrebserkrankungen - das Robert Koch-Institut spricht von bis zu 90 Prozent - wird von einer banalen Virusinfektion verursacht. An der Entwicklung eines Impfstoffes gegen die fraglichen Viren wird derzeit gearbeitet.
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Krebs ist vermeidbar Laut Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO könnten 40 Prozent aller Krebsfälle vermieden werden - durch gesundes Essen, Sport und den Verzicht aufs Rauchen. Tabakkonsum gilt als die am leichtesten umgängliche Krebsursache.
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Krebs ist nicht gleich Krebs So gibt es eine breite Pallette von Hautkrebsformen, bei denen die Heilungschance 99 Prozent beträgt. Genau genommen machen diese Krebsarten sogar ein Viertel aller Erkrankungen aus. In den normalen Krebsstatistiken werden sie aber meist überhaupt nicht mitgezählt.
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Deutschland ist Weltspitze im Bereich der Darmkrebs-Früherkennung Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Krebshilfe: Durch das in Deutschland eingeführte Darmkrebs-Früherkennungsprogramm konnten nach Schätzungen von Fachleuten in den vergangenen drei Jahren rund 3000 Menschenleben gerettet werden. Würden alle Versicherten ab 50 Jahren die kostenlosen Früherkennungsmöglichkeiten nutzen, könnten demnach sogar rund 15.000 Darmkrebs-Todesfälle vermieden werden.
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Verfeinerten Diagnosemethoden, die für die lebensrettende Früherkennung von Krebs sorgen, müssen niemanden abschrecken. Ein einfacher Zellabstrich kann ersten Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs liefern. Die Mammographie brachte den Durchbruch in der Brustkrebs-Erkennung. Eine Darmspiegelung ist laut Patientenbefragungen eine lästige, aber keine schmerzhafte Angelegenheit, und für Hinweise auf Protatakrebs kann bereits eine Blutabnahme sorgen.
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Die
Krebssterblichkeit bei Männern ist seit den 90-er Jahren insgesamt
rückläufig. Unter jungen Männern ist Hodenkrebs eine häufige Erkrankung: 98 Prozent aller davon betroffenen Patienten werden wieder gesund. Ursache dafür sind gute medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten und, dass gerade junge Menschen eine Krebstherapie gut verkraften.
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Die
Heilungschancen bei Brustkrebs
steigen: Seit Mitte der 90er-Jahre sterben immer weniger Frauen an der Erkrankung. Heute überwinden deutlich über 75 Prozent aller Patientinnen die Krankheit. In den 70er-Jahren lagen die Heilungchancen noch bei 67 Prozent. Brustkrebs ist die häufigste Krebsvariante bei Frauen.
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Bis Ende 2006 soll es in Deutschland flächendeckend möglich sein, allen Frauen ab dem 51. Lebensjahr alle zwei Jahre eine Mammographie anzubieten. Wo diese Möglichkeit bereits gegeben ist, haben Frauen seit 2004 einen Anspruch darauf.