Aids ist eine der größten Bedrohungen der Menschheit. Wir haben für Sie zehn Fakten zu der Krankheit zusammengestellt.
Ein HIV-positiver Mensch hat sich mit dem
Human-Immundefizienz-Virus infiziert. Die Krankheit wird erst Aids genannt, wenn sie sich nach mehrjähriger Inkubationszeit ausgebreitet hat. Symptom ist das Versagen der Immunabwehr. Ansteckungsgefahr besteht bei Aids und HIV.
Das HI-Virus wird den
pandemischen Krankheiten zugeordnet. Im Gegensatz zu den bekannten Epidemien, sind Pandemien örtlich nicht begrenzt. Damit können sich Infektionskrankheiten sowohl Länder- als auch Kontinentübergreifend ausbreiten.
Die
älteste HIV-Infektion wurde 1959 in Zaire festgestellt, in der heutigen Demokratischen Republik Kongo. Sie wurde anhand einer Blutprobe festgestellt. 1966 soll das Virus nach Haiti und von dort aus 1969 in die USA gelangt sein.
40 Jahre später leben
weltweit knapp 35 Millionen Menschen mit dem Virus. Über zwei Drittel davon im südlichen Afrika.
Wie das Robert-Koch-Institut berichtet, lebten
in Deutschland bis Ende 2007 knapp 60.000 Menschen mit der Immunschwächekrankheit. 12.000 davon haben ihr Zuhause in Nordrhein-Westfalen.
Seit Anfang der 1980er Jahre sind ungefähr
27.000 mit dem HI-Virus infizierte Menschen verstorben. Zu den am meisten gefährdeten Gruppen gehören Männer, die gleichgeschlechtlichen Kontakt hatten.
Opportunistische Infektionen (OI) entscheiden, ob ein Mensch mit dem HI-Virus lebt oder ob er Aids-krank ist. Die OI nutzen die Immunschwäche und greifen als Pilze, Viren oder Bakterien den Körper an. Weit verbreitete OI sind eine besondere Form der Lungenetzündung, Legionärskrankheit oder Durchfall durch Toxoplasmose.
Eine Infektion mit dem HI-Virus ist
niemandem anzusehen. Weder kränklich aussehende Menschen, noch gesundes Aussehen lassen eine fundierte Beurteilung zu.
Küssen macht krank? Blödsinn. Es existieren viele
Vorurteile über Ansteckungswege. Zu den Märchen zählen Infizierungen durch Händedruck, Umarmen, Küssen, Anniesen und -husten oder die gemeinsame Benutzung von Besteck, Toiletten, Handtüchern oder Bettwäsche.
Nur wer sich gewissen
Risiken aussetzt kann sich anstecken. Dazu gehören neben dem Kontakt mit Blut, Samenflüssigkeit, Scheidenflüssigkeit, Menstruationsblut und Muttermilch auch Darmschleimhaut oder Eiter von Infizierten.