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Hilfe bei Kopfschmerzen
Kopfschmerzen können eine quälende Sache sein. Häufig ist es der so genannte Spannungskopfschmerz, der die Betroffenen quält. Ein Großteil der Bevölkerung leidet mehrfach in seinem Leben darunter. Das kann man dagegen tun:
Quelle: Westdeutsches Kopfschmerzzentrum, Universitätsklinikum Essen
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Gefährlich sind Spannungskopfschmerzen nicht
Unterschiedliche Auslöser sind für die Schmerzen im Kopf verantwortlich, unter denen die meisten Deutschen irgendwann im Leben schon gelitten haben: Dumpfe, drückende Schmerzen im Kopf, die beidseitig auftreten. Manchmal sind sie in der Stirn besonders zu spüren, manchmal im Hinterkopf. Der Mediziner bezeichnet sie als Spannungskopfschmerzen.
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Wie Spannungskopfschmerz entsteht
Einhergehen können solche Kopfschmerzen mit Schwindel, Benommenheit, Licht- und Lärmempfindlichkeit oder Übelkeit. Was zu Spannungskopfschmerz führt, ist bislang nicht eindeutlig geklärt. Die Medizin geht davon aus, dass durch eine besonders angespannte Nackenmuskulatur das Schmerzzentrum im Gehirn stimuliert wird.
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Wann der Arzt eingeschaltet werden sollte
Auch wenn der Schmerz im Kopf unangenehm ist, ist er jedoch nicht gefährlich. Wer allerdings oft und auch dauerhafter unter Schmerzen im Kopf leidet, sollte mit seinem Arzt darüber sprechen. Dann kann es sinnvoll sein, den Schmerzen mit einer bildgebenden Diagnostik wie CCT oder MRT nachzugehen und andere Erkrankungen auszuschließen.
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Tagesablauf gleich gestalten
Hilfreich sind auch beim Spannungskopfschmerz viele Maßnahmen, die Migränepatienten weiterhelfen.
Experten raten Menschen, die anfällig für Kopfschmerzen sind dazu, ihren Tag möglichst gleichmäßig zu organisieren. Dabei sollte man Pausen und auch ausreichend viel Schlaf mit einplanen.
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Sport und Ausgleich
Stress ist dauerhaft Gift für den Körper. Oft lassen sich Kopfschmerzen darauf zurückführen. Wer bei der Tagesplanung darauf achtet, vorhersehbare Stressfaktoren auszuschließen, der ist schon mal ein gutes Stück weiter. Hilfreich als vorbeugende Maßnahme ist außerdem regelmäßiger Ausdauersport (z. B. Radfahren, Schwimmen, Joggen, Nordic Walking usw.) oder Entspannungsübungen. Das kann zum Beispiel Yoga sein, Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen oder Autogenes Training.
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Ätherische Öle können helfen
Ätherische Öle wie Pfefferminzöl können Wunder wirken. Diese trägt man grobflächig auf Stirn, Schläfen und den Nacken auf. Allerdings sollte man zunächst vorsichtig testen, ob die Haut auf das ätherische Öl reagiert.
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Unterstützung durch Akupunktur
Ähnlich wie die ätherischen Öle hilft bei manchen Betroffenen auch Akupunktur. Mediziner beschreiben ihre Erfahrungen damit als sehr unterschiedlich.
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Sparsam mit Schmerzmitteln umgehen
Sollten diese Maßnahmen erfolglos bleiben, hilft vielleicht im Einzelfall nur ein Schmerzmittel über den akuten Schmerz hinweg. Allerdings sollte das immer sparsam und vor allem nicht dauerhaft angewendet werden. Denn Schmerzmittel können - werden sie öfter als zehn Mal im Monat eingenommen - ihrerseits wiederum Kopfschmerzen auslösen.
Medikamentös sind bei akuten Schmerzen die meisten Schmerzmittel, wie Aspirin 500 mg, Paracetamol 500 mg oder Ibuprofen 400 mg gut wirksam.
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Manchmal Antidepressiva nötig
Als letztes Mittel bleibt manchmal bei einem chronisch gewordenen Spannungskopfschmerz nur noch die Dauerbehandlung mit einem Medikament, die der Arzt verordnen muss. Zum Einsatz kommen dann Medikamente, die kein Schmerzmittel sind. Vor allem werden verschiedene Antidepressiva eingesetzt, die unabhängig von ihrer Wirkung gegen Depressionen auch bei vielen Arten von Schmerzen lindernd wirken.