Mit Ernährung vorbeugen: Äpfel gegen Alzheimer
zuletzt aktualisiert: 26.11.2004 - 08:56New York (rpo). "Ein Apfel am Tag,..." hält offenbar nicht nur die Erkältung fern. Auch das Risiko an Alzheimer zu erkranken lässt sich damit vermutlich senken. Ein vor allem in Äpfeln enthaltenes Antioxidantium schützte im Laborversuch Gehirnzellen vor den für die heimtücksche Erkrankung charakteristischen Schäden.
Der Stoff Quercetin kommt nicht nur in Äpfeln, sondern unter anderem auch in Zwiebeln, Heidelbeeren und Preiselbeeren vor. Forscher der Cornell-Universität im US-Staat New York setzten im Labor isolierte Gehirnzellen von Ratten entweder den Antioxidantien Quercetin oder Vitamin C aus. Anschließend fügten sie Wasserstoffperoxid zu, das die für Alzheimer typischen Zellschäden verursacht. Die mit Quercetin behandelten Zellen wiesen in dem Versuch deutlich weniger Schäden auf als jene, die mit Vitamin C behandelt worden oder unbehandelt geblieben waren.
Ob sich das Resultat des Laborversuchs auf den Menschen übertragen lässt, ist bislang zwar nicht endgültig gesichert. Dennoch rät Untersuchungsleiter Chang Yong Lee im "Journal of Agricultural and Food Chemistry": "Die Leute sollten mehr Äpfel essen, vor allem frische." Gerade die Schale von Äpfeln enthalte den schützenden Stoff. Die höchsten Quercetin-Werte haben dem Forscher zufolge rote Äpfel.
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