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Genitalwarzen: Böse Folgen durch sorglosen Sex

zuletzt aktualisiert: 25.03.2006 - 16:46

Baierbrunn (rpo). Genitalwarzen haben sich zu einer heimlichen Seuche, hauptsächlich unter Jugendlichen, entwickelt. Eine halbe Million Neuansteckungen jährlich - und die Infektionsrate steigt weiter, um drei Prozent pro Jahr.

Die Fähigkeit zum weiblichen Orgasmus ist teilweise genetisch bedingt.  Foto: RPO
Die Fähigkeit zum weiblichen Orgasmus ist teilweise genetisch bedingt. Foto: RPO

"Die aktuelle Entwicklung ist sehr beunruhigend", sagt Prof. Helmut Schöfer, Dermatologe am Klinikum der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau".

Die auslösenden "humanen Papillomaviren" (HPV) werden fast ausschließlich sexuell übertragen. Folge der Infektionen sind Warzen von sehr unterschiedlicher Form an Scheide, Penis und After. Auch bevor diese sichtbaren, hässlichen Hautveränderungen auftreten, geben Infizierte die Erkrankung mit großer Wahrscheinlichkeit weiter.

Tückisch: Einige HPV-Viren sind an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs und bösartigen Tumoren der äußeren Geschlechtsorgane beteiligt. Beim Verdacht auf eine Infektion sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Ansprechpartner sind Urologen, Haut- und Frauenärzte. Es gibt mehrere Behandlungsmöglichkeiten. Vorbeugend gilt: Beim Sex mit einem neuen Partner Kondome benutzen. "Sie senken das Infektionsrisiko deutlich", erklärt Schöfer.


 
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