Stiftung Warentest: Butter-Aufstriche unter der Lupe
zuletzt aktualisiert: 25.01.2013 - 13:42Düsseldorf (RPO). Ob Butter, Pflanzenmargarine oder Halbfett, der goldene Brotaufstrich ist bei den Deutschen sehr beliebt. Leicht zu streichen, voller Geschmack bei gesunden Fetten, das sind dabei die wichtigsten Kaufkriterien. Stiftung Warentest hat 24 Sorten getestet.
Neben Butter und Margarine finden sich inzwischen unzählige Mischprodukte im Kühlregal. Die Pallette ist groß -von Rapsöl über Joghurt bis hin zu Pflanzenfett können Butterfans nun viele verschiedene Produkte ausprobieren. Die meisten dieser Abwandlungen sollen laut Hersteller dennoch wie Butter schmecken, dabei aber besser zu streichen sein und vor allem voller gesunder Fette stecken. Der Frage danach, ob dem wirklich so ist, hat sich die Stiftung Warentest nun gewidmet.
Jede Zweite ist "gut"
Von den 24 getesteten Streichprodukten schnitten 13 mit "gut" ab. Testsieger sind die beiden Milfina Streichfein von Aldi (Süd). Die Butter-Pflanzenöl-Kombinationen überzeugten vor allem dem frischen Buttergeruch und - geschmack. Auch die anderen Produkte dieser Mischsorte überzeugten die Verbraucherschützer. Viele von ihnen wiesen gesunde Fette auf. Empfehlenswert ist auch "Die Gute" von Söbbeke. Sie punktet mit ihrem Geschmack.
Zu den Verlierern dieser Kategorie zählt dagegen Deli Reform. Statt "natürlichen Aromen" wie auf der Packung angegeben, wiesen die Prüfer synthetische Aromastoffe nach. Auch die mit dem Bio-Siegel auszeichnete Butter Thise Bio Blume fiel im Test mit dem Prädikat "mangelhaft" durch. Während auf der Packung 29 Prozent Rapsölanteil angegeben war, waren in der Butter tatsächlich nur 19 Prozent zu finden.
Unter den Halbfettbuttern gewinnt Kerrygold sowie die Norma/nimms.Tabellenletzter ist hier die Meggle Joghurt Butter. Sie überzeugt zwar mit einem sehr hohen Joghurtanteil, versagt jedoch in der Kategorie "Kennzeichnung", da bei einem als "light" bezeichnetem Produkt mindestens 30 Prozent weniger Fett enthalten sein müssen. Die Meggle Joghurt Butter ist trotz des Namens jedoch nur um 20 Prozent fettreduziert.
Unter die Lupe genommen haben die Prüfer sowohl Geschmack, Textur und Geruch, als auch die Auswirkung auf die Gesundheit, die Menge der enthaltenen Schadstoffe und inwiefern Zutatenliste und Inhaltsstoffe tatsächlich übereinstimmen.
Eine Übersicht über die Tops und Flops der getesteten Buttersorten finden Sie in unserer Bilderstrecke.







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