Emnid-Umfrage: Deutsche haben Angst vor Verfall im Alter
zuletzt aktualisiert: 28.07.2007 - 16:27Berlin (RPO). Die größte Angst der Deutschen ist die vor dem körperlichen und geistigen Verfall. 75 Prozent der Bundesbürger fürchten sich am meisten davor, im Alter nicht mehr allein auf die Toilette gehen zu können und ihre Körperpflege nicht mehr allein zu schaffen.
Dies geht aus einer TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Allianz hervor, die der "Tagesspiegel" am Samstag vorab veröffentlichte.
Die Angst vor körperlichen und geistigen Einschränkungen im Alter ist in Westdeutschland größer als im Osten: Besonders ausgeprägt ist die Furcht davor, auch bei intimsten Dingen auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, in Trier, Schwaben und Unterfranken. Dagegen ist die Angst vor Altersarmut im Osten deutlich ausgeprägter als im Westen und in Dessau, Leipzig und Magdeburg besonders groß.
Die Regierungsbezirke, in denen der Umfrage zufolge am wenigsten privat fürs Alter vorgesorgt wird, sind Dessau, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Leipzig. Doch auch im Bundesdurchschnitt haben zwei Drittel aller Deutschen ein mulmiges Gefühl, wenn sie ihre Vorsorge betrachten.
Nur 46 Prozent meinen, dass sie für das Alter ausreichend vorgesorgt haben. 15 Prozent geben zu: "Damit habe ich mich noch nicht beschäftigt."
An der Umfrage beteiligten sich 4.000 Menschen, die Ergebnisse sind repräsentativ.
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