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Im Folgenden die Ergebniss zum Körpergewicht der Teilnehmer. Untersucht wurden Body-Mass-Index, das Verhältnis von Taillen- zu Hüftumfang (Waist-Hip-Ratio) sowie der Taillenumfang.
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Nach den Ergebnissen der Studie ist jeder fünfte Bundesbürger adipös (fettleibig)
und hat einen BMI von über 30. Ein Wert der mit hoher
Wahrscheinlichkeit zu Folgekrankheiten, wie Diabetes,
Fettstoffwechselstörungen u.a. führen kann.
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Bereits unter den
jüngsten
Teilnehmern der Studie zwischen 14 und 17 Jahren sind 7-11% der
Jugendlichen
adipös (fettleibig). Bei den 18 bis 19 jährigen Männern sind es 14 %,
bei den gleichaltrigen Frauen 9,4 %.
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Mit dem Alter nimmt die Zahl der adipösen Teilnehmer deutlich zu. Bei
Teilnehmern von über 60 Jahren steigen die Werte auf rund 30 %.
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Insgesamt sind in Deutschland 66 % der Männer und 51 % der Frauen
(18-80 Jahre)
übergewichtig und haben einen Body Mass Index (BMI)
über 25.
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Etwa drei Viertel der Jungen (75,7 %) und Mädchen (77,2 %) in
Deutschland im Alter von 14-17 Jahren sind normalgewichtig.
Übergewichtig oder adipös sind 18,1 % der Jungen und 16,4 % der
Mädchen.
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Besonders deutlich gestiegen ist die Zahl der Übergewichtigen
unter den
jungen Erwachsenen. Nach den Ergebnissen der NVS
II sind bei den 18- und 19-jährigen Männern 28 % übergewichtig. Vor
zehn Jahren waren es nur 20 %. Bei den
gleichaltrigen Frauen sind nach den Ergebnissen der NVS II 23%
übergewichtig, 1998 waren es nur 17 %.
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Im 10-Jahresvergleich zeigen sich aber nicht nur
steigende Werte. Bei Frauen über 30
sinkt die Zahl der Übergewichtigen
in allen Altersgruppen bis zu 8% ab. Trotzdem sind in Abhängigkeit von
der Altersgruppe 35-74% der Frauen ab 30 Jahren übergewichtig.
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Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich bei den
Männern zwischen 30 und 60
Jahren. Bei ihnen ist der Anteil Übergewichtiger heute bis zu 5% geringer
als vor 10 Jahren. Bei den älteren Männern zwischen 60 und 80 Jahren
kann dieser
Trend nicht beobachtet werden. Sie wiegen heute mehr als
vor 10 Jahren.
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Neben dem Übergewicht erfasste die NVS II vor allem bei den jüngeren
Teilnehmern auch untergewichtige Personen. Bei den Mädchen steigt die
Zahl der Untergewichtigen (BMI < 18,5) zwischen dem 14. und
17. Lebensjahr
deutlich an. Im Alter von 17 Jahren sind fast 10% der
Mädchen dieses Alters untergewichtig.
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Bei den Männern finden sich
die meisten Untergewichtigen im Alter von
etwa 18 und 19 Jahren (6,7% nur in dieser Altersgruppe).
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Liegt das Verhältnis von
Taillen- zu Hüftumfang, die so
genannte
Waist-Hip-Ratio (WHR) über 1,0 bei Männern und über 0,85
bei Frauen steht das Ergebnis für ein erhöhtes Risiko für
Folgeerkrankungen (WHO 2000).
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Die Anteile an Personen mit einer erhöhten Waist-Hip-Ratio (WHR)
nehmen, wie beim BMI,
mit steigendem Alter zu: Während bei den
jungen Erwachsenen nur 0,2 % der Männer und 3,1 % der Frauen eine
erhöhte WHR aufweisen, steigt der Anteil im Alter von 70-80 Jahren bei
den Männern auf 37,5 % und bei den
Frauen auf 49,8% an.
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Auch der
Taillenumfang alleine gilt bereits als ein
Kriterium für die Risikoeinschätzung von Folgekrankheiten. Ein
Taillenumfang von = 94 cm (Männer) und 80 cm (Frauen) geht mit
einem erhöhten Risiko einher. Ab einem Taillenumfang von = 102 cm
(Männer) und 88 cm (Frauen) ist das Risiko deutlich erhöht.
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Die Anteile an Personen mit einem
erhöhten Taillenumfang sind bei
Älteren höher als bei jungen Erwachsenen: Im Alter von 18-19 Jahren
haben nur etwa 15 % der Männer und Frauen einen erhöhten
Taillenumfang. Dieser Anteil steigt bis zum Alter von 70-80 Jahren auf
etwa 80 % an.
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Vergleich BMI / Waist Hip Ratio / Taillenumfang
Egal welche
wissenschaftliche Methode angewendet wurde, das Übergewicht und
damit das Risiko für ernährungsbedingte Krankheiten nehmen mit
steigendem Alter bei Frauen und Männern kontinuierlich zu.