17-Jährige stirbt an Infektionsfolgen: Erste Grippetote in Deutschland
zuletzt aktualisiert: 22.01.2004 - 13:43München (rpo). Die Grippe hat in Deutschland in diesem Winter ein erstes Todesopfer gefordert. In Leer in Ostfriesland ist ein 17 Jahre altes Mädchen an den Folgen der Influenza A gestorben.
Das teilte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) unter Hinweis auf das dortige Gesundheitsamt mit. Die Grippe verlaufe bei Kindern häufig unauffälliger als bei Erwachsenen, warnte Ursel Lindlbauer-Eisenach vom Berufsverband am Donnerstag in München.
Hohes Fieber, trockener Husten und der plötzliche Beginn der Beschwerden seien typisch für eine Infektion mit Influenza-Viren. Eltern sollten ihre Kinder genau beobachten und bei Verdacht auf eine Erkrankung umgehend ihren Kinder - und Jugendarzt aufsuchen.
Derweil verzeichnet die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am Berliner Robert Koch-Institut den Angaben zufolge eine Zunahme der Influenza-Meldungen. In den meisten Fällen handele es sich um das Influenza-A-Virus Variante "Fujian".
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