Geheimratsecken und kahle Stellen am Hinterkopf: Haarausfall bei Frauen ist oft hormonell bedingt
zuletzt aktualisiert: 30.08.2007 - 11:35Landau (RPO). Schütteres Haar und Geheimratsecken: Was Männer früher oder später als Zeichen des Älterwerdens akzeptieren, ist für Frauen oft eine Katastrophe. Verursacht wird der Haarausfall häufig durch hormonelle Veränderungen.
"Frauen sind zwar nicht so stark betroffen, leiden aber dramatisch mehr darunter", sagt Klaus Fritz vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen. Denn während so mancher Mann auf seine Glatze sogar stolz ist, sehen Frauen im fülligen Haupthaar einen unverzichtbaren Körperschmuck.
Wenn Frauen lichte Stellen auf der Kopfhaut bekommen, kann eine Reihe von Ursachen dahinterstecken, darunter hormonelle Veränderungen. "Bei der sogenannten androgenetischen Alopezie liegt ein erhöhter Spiegel männlicher Hormone beziehungsweise eine erhöhte Empfindlichkeit der Haarbälge auf Hormone vor, die das Haarwachstum auf dem Kopf bremsen", erklärt Fritz. Ähnlich verhält es sich bei Erkrankungen der Nebenniere: Das Organ produziert weniger Cortisol, wodurch der Spiegel männlicher Hormone ebenfalls ansteigt.
Auch eine Störung der Schilddrüsenfunktion, Ekzeme auf der Kopfhaut oder Mangelerscheinungen infolge einer Diät können zu kahlen Stellen auf dem Kopf führen. "Wer den Haarausfall als ausgeprägt empfindet, sollte daher einen Hautarzt aufsuchen", rät Fritz. Im Fall der androgenetischen Alopezie können beispielsweise Hormonpräparate einen weiteren Haarausfall stoppen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum




