Neue Studie: Immer mehr Mütter stillen
zuletzt aktualisiert: 04.04.2007 - 21:54Frankfurt/Main (RPO). Der Zahl der stillenden Mütter in Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Einer aktuellen Studie zufolge werden in Bayern doppelt so viele Kinder wie vor zehn Jahren ausschließlich mit Muttermilch ernährt.
Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf die Studie "Stillverhalten in Bayern" des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.
Danach ist zugleich die Zahl der Frauen, die ihre nur zwei Wochen alten Neugeborenen nicht stillen, von 15 auf zehn Prozent gesunken. Mittlerweile werde fast jedes zweite Halbjährige länger als sechs Monate mit Muttermilch gefüttert. Allerdings neige, wie auch eine nicht ganz abgeschlossene Untersuchung in Berlin zeige, noch immer ein Teil der Mütter dazu, schon nach wenigen Tagen oder Wochen mit dem Stillen aufzuhören. Die häufigsten Gründe für die Umstellung sind nach diesen Angaben Stillprobleme, die bequemere Flaschenfütterung, Berufstätigkeit, Stress im Haushalt oder mit den Geschwistern des Neugeborenen.
Wie das Blatt weiter schreibt, hat eine Vergleichsstudie ergeben, dass vor zehn Jahren nur gut zehn Prozent der Frauen nach sechs Monaten ausschließlich mit Muttermilch fütterten. Der Anteil der Mütter, die nach sechs Monaten überhaupt nicht stillen, sei in den vergangenen zehn Jahren von 52 auf heute 39 Prozent gesunken.
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