Sitzhaltung ist entscheidend: Impotenz durch Fahrradfahren
zuletzt aktualisiert: 15.06.2003 - 13:46London (rpo). Wenn der kleine Lümmel nicht mehr so kann wie Mann es möchte, lautet das Urteil häufig: Impotenz. Grund dafür könnte der Tritt in die Pedale sein, meinen Forscher.
Fahrradfahren kann Männer impotent machen. Dies ist das Ergebnis einer am Sonntag in Großbritannien veröffentlichten Studie des Universitätskrankenhauses Brüssel. Danach leiden männliche Fahrradfahrer doppelt so häufig unter Erektionsstörungen wie Geschlechtsgenossen, die nicht in die Pedale treten. Die Beschwerden seien aber von der Sitzhaltung und der Sattelform abhängig.
Die Studienergebnisse, die auf Untersuchungen von etwa 1000 Radlern basieren, erschienen im "Fahrradsattelreport 2003" zur britischen Woche des Radfahrens. Demnach haben mehr als 60 Prozent der radelnden Männer und auch Frauen mit Genitalbeschwerden zu kämpfen. Schuld daran sind nach den Angaben besonders die zur Zeit gefragten schmalen Sättel mit einem Loch in der Mitte, die auch Taubheitsgefühle bewirken können.
Öfter mal den Po heben
Die Verfasser der Studie empfehlen eine möglichst aufrechte Sitzhaltung und das kurze Anheben des Pos vom Sattel alle zehn Minuten, um negative Nebenwirkungen der gesunden Bewegung zu vermeiden.
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