US-Forscher: Kein Zusammenhang zwischen Intelligenz und Reichtum
zuletzt aktualisiert: 25.04.2007 - 21:32Washington (RPO). Wer sehr intelligent ist, hat nicht automatisch größere Chancen, reich zu werden. Das haben US-Wissenschaftler in einer großangelegten Studie herausgefunden. Und auch der Umkehrschluss gilt: Klugheit schützt nicht davor, in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten.
"Menschen werden nicht reich, weil sie klug sind", fasste Jay Zagorsky von der Ohio State University das Ergebnis einer breit angelegten Untersuchung zusammen, in deren Rahmen seit 1979 mehr als 7400 US-Bürger regelmäßig befragt wurden. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift "Intelligence" veröffentlicht.
Ein hoher IQ steht demnach in keinem Zusammenhang zum Wohlstand eines Menschen. "Umgekehrt schützt Klugheit nicht davor, in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten", betonte Zagorsky.
Die Studie bestätigt frühere Ergebnisse, denenzufolge Menschen mit einer überdurchschnittlichen Intelligenz zwar tendenziell höhere Gehälter bekommen. Aber ob man es zu etwas bringt oder sein Leben lang mit gesperrten Kreditkarten, Pleiten und unbezahlten Rechnungen zu kämpfen hat, ist nach Angaben der Forscher völlig unabhängig davon, ob man minderbegabt, durchschnittlich intelligent oder ein Überflieger ist.
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