Nägel kauen bringt Bleivergiftung: Milch und Vitamine senken Gefahr
zuletzt aktualisiert: 21.03.2003 - 09:35Jekaterinenburg (rpo). Finger aus dem Mund! Denn ständiges Kauen an den Nägeln beschert nicht nur unansehnliche Hände, es erhöht zudem das Risiko einer Bleivergiftung.
Das haben russische Forscher in Jekaterinenburg herausgefunden. Das Schwermetall reichere sich in den Fingernägel verstärkt an. Je mehr die Umwelt mit Blei belastet sei, desto eher könne es zu einer Bleivergiftung kommen. Bei Kindern könne dies zu Entwicklungsverzögerungen führen.
Blei gelange jedoch auch beim Einatmen von Staub und Autoabgasen sowie beim Essen von ungewaschenen Obst und Gemüse in den Körper. Einer erhöhten Bleibelastung seien zudem Menschen ausgesetzt, die Parterre wohnten und deren Fenster zum Straßenverkehr gerichtet seien. Mit dem reichhaltigen Konsum von Milch und Vitaminen könne die Gefahr einer Bleivergiftung jedoch verringert werden.
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