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Aktionsmonat gestartet: Mit Bewegung dem Darmkrebs vorbeugen

zuletzt aktualisiert: 02.03.2005 - 09:39

München (rpo). Jährlich erkranken in Deutschland 66.000 Menschen an Darmkrebs. Das Risiko lässt sich durch regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung deutlich senken. Um die Bevölkerung für die Gefahr zu sensibilisieren, hat die Felix Burda Stiftung den März zum Darmkrebsmonat erklärt.

Gesund durch Früherkennung: Das Logo für den Darmkrebsmonat.  Foto: Felix Burda Stiftung
Gesund durch Früherkennung: Das Logo für den Darmkrebsmonat. Foto: Felix Burda Stiftung

Unter anderem wird auf der speziell eingerichteten Internetseite darmkrebsmonat.de über verschiedene Möglichkeiten der Prävention informiert.

Ungesunde Ernährung, mangelnde sportliche Aktivität, Rauchen und Alkoholkonsum sind die wesentlichen Faktoren, die das Darmkrebsrisiko wesentlich erhöhen können. Den Angaben nach wurde in zahlreichen Studien belegt, dass regelmäßige Bewegung das Darmkrebsrisiko erheblich senken kann.

Durch physische Aktivität wird der Stoffwechsel angeregt. Dies führt zu einer geringeren Transitzeit der Nahrung im Körper, da auch der Darm besser und schneller arbeitet. Zwei Stunden Ausdauersport wir Laufen, Nordic Walking, Radfahren oder Schwimmen in der Woche können demnach das Darmkrebsrisiko um 40 bis 50 Prozent senken.

Auch für die krebspräventive Ernährung gibt es klare Empfehlungen. Übergewicht, meist das Resultat zu kalorienreicher Kost, verdoppelt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Ebenso gehört ein hoher Konsum an gesättigten, tierischen Fetten sowie zu viel "rotes" Fleisch und Alkohol mit zu den Hauptrisikofaktoren.

In Gemüse, Obst und Tee sind hingegen Stoffe enthalten, die den Gefahren vorbeugen können. Besonders Kohlarten wie Brokkoli und Rosenkohl aber auch Tomaten, Zwiebeln, Hülsenfrüchte, Sojaprodukte und Zitrusfrüchte sollten im Speiseplan enthalten sein, heißt es weiter.

Die ausreichende Versorgung des Darms mit Ballaststoffen beschleunigt den Stuhltransport. Dadurch haben Giftstoffe weniger Zeit, die Darminnenwand anzugreifen. Eine intakte Darmflora stärkt das gesamte Immunsystem. Vor allem milchsaure Lebensmittel wie Jogurt, Kefir oder Sauerkraut enthalten wichtige Bakterien für die Darmflora.

Quelle: afp

 
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