Zwölf Ernährungstipps: Morgens Butter, abends Margarine
zuletzt aktualisiert: 31.10.2007 - 21:11Köln (RPO). Butter oder Margarine - für viele Deutsche ist das eine Grundsatzfrage. Experten geben jetzt einen verblüffenden Ratschlag: Am gesündesten sei es, die beiden Aufstriche abwechselnd zu verwenden. Wir sagen, was bei einer gesunden Ernährung noch zu beachten ist.
"Am gesündesten ist es, wenn man die beiden Aufstriche abwechselnd verwendet, also beispielsweise ein Butterbrot am Morgen isst und zum Abendbrot Margarine aufstreicht", sagt Sven-David Müller-Nothmann, Vorsitzender des Deutschen Kompetenzzentrums für Gesundheitsförderung und Diätetik in Köln.
Durch die Kombination ist gewährleistet, dass man sich nicht zu einseitig ernährt. "Butter aus tierischem Fett enthält viel schädliches Cholesterin und Transfettsäuren, von denen wir nicht zu viele zu uns nehmen sollten", rät Müller-Nothmann. Hinzu kommt ein vergleichsweise hoher Anteil an gesättigten Fettsäuren, ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die für den Stoffwechsel wichtigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren findet man dagegen kaum in der Butter.
"Der Nachteil der Margarine ist für viele Menschen, dass sie nicht so gut schmeckt", sagt Müller-Nothmann. Darüber hinaus sind pflanzliche Fette weniger gut verdaulich. Der Brennwert ist bei Margarine und Butter gleich hoch. "Beides macht fett", betont der Ernährungsexperte. Er rät, die Brotaufstriche sparsam zu verwenden oder am besten ganz darauf zu verzichten, auch aus geschmacklichen Gründen: "Butter und Margarine verkleistern die Geschmackszellen regelrecht", sagt Müller-Nothmann.
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