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Bildungs-Klischee: Mozart hören macht nicht schlauer

zuletzt aktualisiert: 10.04.2007 - 14:29

Berlin (RPO). Entgegen weit verbreiteter Annahme macht es Kinder nicht schlauer, klassische Musik zu hören. Der so genannte "Mozart-Effekt" - der Zusammenhang zwischen dem Genuss klassischer Musik und dem intellektuellen Leistungsvermögen - lasse sich nicht bestätigen, so Forscher in Berlin.

Schon im Babyalter werden beispielsweise asiatischen Babies gerne Kopfhörer mit Mozart & Co. übergestülpt, um ihre Intelligenz zu fördern. Das bringt wohl nichts. Doch die Expertise des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Berlin scheint zu beweisen, dass einen Unterschied macht, ob Musik gehört wird oder das Kind selbst zu einem Instrument greift. Denn das eigene Musizieren steigert nach Erkenntnissen der Forscher die Intelligenz - wenn auch nur leicht.

Dennoch: Der Konsum von Musik mache zwar nicht schlauer, könne aber trotzdem positive Auswirkungen auf die Hausaufgaben haben. Denn der Musikgenuss hebe die Stimmung und somit - zumindest kurzfristig - die Leistungsbereitschaft. Dabei sei allerdings egal, welche Musik gehört wird. Wichtig sei nur, dass sie gefällt, so das Bundesbildungsministerium.

Quelle: gms

 
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