Medizin: Niedrige Impfraten trotz wachsender Zeckengefahr
zuletzt aktualisiert: 17.03.2006 - 14:45
Neu-Isenburg (dpa/gms). Mediziner beklagen niedrige Impfraten gegen Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) auch in besonders betroffenen Gebieten. Selbst in Regionen, in denen die Gefahr einer Übertragung der Gehirn- und Hirnhautentzündung durch Zecken vergleichsweise hoch ist, besitzen teilweise weniger als 20 Prozent der Bevölkerung einen Impfschutz, berichtet die in Neu-Isenburg (Hessen) erscheinende "Ärzte-Zeitung" unter Berufung auf Prof. Reinhard Kaiser vom Städtischen Klinikum Pforzheim. Das sei vor allem deshalb bedenklich, weil die Zahl der FSME-Erkrankungen im vergangenen Jahr mit 427 Fällen um 50 Prozent höher lag als 2004.
Quelle: gms
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