Tipps gegen Akne: Pickel im Keim ersticken
zuletzt aktualisiert: 25.02.2005 - 07:22Kiel (rpo). Als Jugendlicher mit Pickeln im Gesicht durch die Gegend zu laufen, gehört zu den weniger schönen Dingen im Leben eines Pubertierenden. Wer ein paar Tipps beherzigt, kann das Problem zumindest eindämmen.
Akne gilt als eine der häufigsten Hautkrankheiten überhaupt. Etwa 80 bis 90 Prozent der Jugendlichen sind von dem Problem laut Techniker Krankenkasse (TK) betroffen. Besonders oft trifft die Krankheit Jungen. Mit ein paar kleinen Tricks lassen sich die unangenehmen Pickel im Keim ersticken.
Generell gilt, dass Pickel nie ausgedrückt werden sollten. Hilfreich ist es hingegen, betroffene Stellen zweimal täglich mit einem milden Reinigungsmittel zu waschen. Gegen Pickel kann außerdem Sonnenbestrahlung helfen. Vorsicht ist aber bei fetthaltigen Sonnenschutzpräparaten angesagt.
Besser geeignet sind Präparate in Gelform. Auch das Benutzen von Make-up ist bei Akne nicht empfehlenswert, denn Kosmetika verstopfen die Talgdrüsenausgänge noch gründlicher.
Wer nicht aufs Schminken verzichten kann, muss die Haut anschließend gründlich reinigen. Auch empfiehlt es sich, weniger Lebensmittel mit hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren zu essen. Dazu zählen beispielsweise Butter, Sahne, Käse und Wurst.
Am wirksamsten heilt allerdings die Zeit die Pickel auf der Haut. Fast jede Akne verschwindet im Erwachsenenalter ganz von allein. "Wem das zu lange dauert, der sollte sich Unterstützung beim Hautarzt holen", rät Volker Clasen von der TK in Kiel.
Hauptursache einer Akne ist eine übermäßige Talgproduktion. Manchmal kommt eine Verhornung der äußersten Hautschicht hinzu mit der Konsequenz, dass der ohnehin schon reichlich produzierte Talg nicht abfließen kann.
Auf diese Weise entsteht ein idealer Nährboden für Bakterien, die aus Mitessern Pickel werden lassen. Mangelnde Hygiene, Schokolade oder Umweltverschmutzung sind laut TK hingegen keine Ursache für Akne.
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