Seltenes Nervenleiden: Stephen Hawking geht es immer schlechter
zuletzt aktualisiert: 05.09.2005 - 12:18London (rpo). Der Gesundheitszustand des an einer seltenen Nervenkrankheit leidenden Physikers Stephen Hawking hat sich offenbar erheblich verschlechtert. Zur Steuerung seines Spezialcomputers kann der geniale Forscher nur noch seine Augen benutzen. Der 63-Jährige soll seine Hände kaum bewegen können, sagte Hawkins Assistent der "BBC".
Seit zwei Monaten gebrauche Hawking ein Infrarotgerät, das an seiner Brille angebracht sei. Bei Schließen der Augen oder bei Bewegung der Augenmuskeln würden die Infrarotstrahlen verändert und somit der Computer gesteuert. Hawking leidet an der so genannten Charcot-Krankheit. Er ist der Brite, der bisher am längsten mit dem Leiden überlebt hat.
Hawking ging in die Wissenschaftsgeschichte ein durch seine Theorie der Schwarzen Löcher und bahnbrechende Arbeiten zu Ursprung und Entwicklung des Kosmos. Sein 1988 erschienenes Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" wurde weltweit zum Bestseller.
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