Gerüchteküche brodelt in 65 Prozent aller Gespräche: Untersuchung: Wer tratscht, lebt länger
zuletzt aktualisiert: 16.07.2003 - 10:32
Hamburg (rpo). Kaum einer gibt es gern zu, aber jeder tut es. In der Kantine, im Fahrstuhl, auf der Party und vor allem hinter vorgehaltener Hand: Klatschen und tratschen. Toll: Es soll sogar gesund sein.
Wie die Frauenzeitschrift "Woman" berichtet, fand das "Social Issues Research Center" in Oxford jetzt heraus, dass in 65 Prozent aller Gespräche, die wir überhaupt führen, die Gerüchteküche zum Brodeln gebracht wird - egal ob Frauen oder Männer, Nagelpflegerinnen oder Narkose-Ärztinnen miteinander reden.
Und das Beste daran: Es ist gut so, denn es ist angeblich gesund. Tratscher leben länger, sagt der britische Psychologe Robin Dunbar. Die Gründe: Wer klatscht, hat ein stabileres soziales Netzwerk, ist Teil der Gruppe und fühlt sich gut aufgehoben.
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