Die Qual der Wahl: Wiederaufbau der Brust
VON BERND BUSSANG - zuletzt aktualisiert: 13.11.2006 - 08:14Düsseldorf (RP). Brustoperationen sind ein großer Eingriff in den Körper und sollten grundsätzlich nur dann durchgeführt werden, wenn es aus medizinischen Gründen notwendig ist. Beim Wiederaufbau der Brust, etwa nach einer Krebs-Operation, sind ein seriöser Chirurg und das richtige Implantat die entscheidenden Faktoren für den Erfolg.
Die Außenfläche moderner Implantate ist texturiert, das heißt aufgeraut. Dadurch ist die Rate der Kapselfibrose (Verhärtung), früher eines der häufigsten Probleme, auf zwei bis drei Prozent gesunken. Heutige Implantate unterscheiden sich in Größe, Form, Oberflächenbeschaffenheit, Konstruktion und Füllmaterial. Die äußere Hülle besteht fast immer aus Silikon. Als Füllmaterialien werden Silikongel oder Kochsalzlösung genommen, wobei die eindeutige Tendenz zu Silikongel weist.
Mit Kochsalzlösung gefüllte Implantate halten nicht so lange, können im Volumen mit der Zeit abnehmen, manchmal sogar auslaufen und haben ein nicht so gutes Tastgefühl. Man unterscheidet zwei Formen von Brustimplantaten: tropfenförmige und runde Implantate. Die runde Form betont den oberen Anteil des Busens, während die tropfenförmigen Implantate eine anatomiegerechtere Betonung des unteren Brustdrittels bewirken.
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