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Wenn die Uhren eine Stunde nach- und damit auf Winterzeit umgestellt werden, bringt dies die
"innere Uhr" erst einmal
durcheinander. Dies macht viele Menschen tagelang zu schaffen und kann neben Müdigkeit und Schlafstörungen auch Kopfschmerzen verursachen.
Ärzten und Chronobiologen haben Tipps, wie es sich am besten mit der Zeitumstellung klarkommen lässt.
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Insgesamt glauben 91 Prozent der Bundesbürger daran, dass der Wechsel Auswirkungen auf den Menschen hat, ergab eine Befragung des Marktforschungsinstituts Earsandeyes aus Hamburg.
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Unsere innere Uhr kann sich bei der Umstellung auf Winterzeit freuen. "Die innere Uhr würde
eigentlich gerne einen 25-Stunden-Tag machen", sagte Prof. Jürgen Zulley vom Schlafmedizinischen Zentrum der Universität Regensburg. Das habe sich in vielen Tests herausgestellt. Das ist am Sonntag der Fall.
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Für viele hat die Zeitumstellung dabei auch ihr Gutes, denn sie werden mehr von der Nacht haben: So gehen laut einer Umfrage 23 Prozent der Befragten am Samstag später ins Bett, 27 Prozent wollen am Sonntag länger als sonst schlafen. Und 10 Prozent nutzen den Termin gleich dafür, die
Sommerdecke gegen das Winterbett zu tauschen.
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Nach der Zeitumstellung spüren vor allem Berufstätige
Auswirkungen auf ihre Gesundheit. Mehr als jeder Fünfte der 30- bis 44-Jährigen fühlt sich an den Tagen nach der Umstellung müde und schlapp, 14 Prozent von ihnen
schlafen schlechter als sonst, und rund jeder Zwölfte hat
Konzentrationsprobleme. Von den über 45-Jährigen wünschen sich laut Studie sogar mehr als 60 Prozent eine durchgehende Zeit.
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Die Umstellung auf die Winterzeit fällt den Menschen in der Regel jedoch weniger schwer als die Anpassung an die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) im März.
Der "Gewinn" einer Stunde im Herbst kommt vor allem den sogenannten Eulentypen entgegen, die gern etwas später zu Bett gehen und auch später wieder aufstehen.
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Anfang der kommenden Woche werden viele Menschen
morgens eher aufwachen als nötig und abends früher müde sein, wie die Ärztin Cordula Sohst-Brennenstuhl vermutet. Wen
tagsüber die Müdigkeit plage, für den wäre ein kurzer Rundgang an der frischen Luft optimal.
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Und anstatt sich morgens wach im Bett hin- und herzuwälzen, sollte man lieber aufstehen und die Zeit für einen
Morgenlauf oder Spaziergang nutzen, rät Ärztin Cordula Sohst-Brennenstuhl. In ein paar Tagen habe sich der Körper an die Winterzeit gewöhnt.
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Jeder dritte Deutsche ist unsicher, ob er seine Uhr bei der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit
vor- oder zurückstellen muss. Ihnen könnte die "Straßencafé-Eselsbrücke" helfen: Im Frühling werden im Café die Stühle v o r das Haus gestellt, im Herbst stellt man sie wieder z u r ü c k.
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Die Zeitumstellung wurde einst als
Reaktion auf die Ölkrise eingeführt. Jetzt, in den Zeiten der Finanzmarktkrise, halten sie 54 Prozent der Bundesbürger für überflüssig. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbarometer der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) hervor.
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Vorsicht auf den Straßen: Die
Abenddämmerung setzt nach der Zeitumstellung bereits
um 17 Uhr ein. Spätestens dann müssen Scheinwerfer und Rückleuchten eingeschaltet werden, wie der ACE empfiehlt. Rund 40 Prozent der schweren Verkehrsunfälle ereignen sich laut ACE bei Dunkelheit, obwohl der Anteil nächtlicher Fahrten an der Gesamtfahrleistung bei unter 20 Prozent liegt.
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Die Deutsche Bahn lässt ihre
Nachtzüge in der Nacht zum Sonntag an einem Bahnhof entlang der Reisestrecke
anhalten um zu vermeiden, dass sie ihre Ziele fahrplanmäßig erreichen, wie das Unternehmen mitteilte.
S-Bahnen machen keine Pause, sondern setzen ihre Fahrt ohne Unterbrechung fort.