Medizin: Zu viel Fluorid macht Zähne fleckig
zuletzt aktualisiert: 17.03.2006 - 14:46
Eschborn (AP). Fluorid härtet den Zahnschmelz und gilt damit als unersetzlich für die gesunde Entwicklung der Zähne. Nehmen Kleinkinder aber über Jahre hinweg zu viel Fluorid ein, können sich später auf ihren bleibenden Zähnen weiße bis bräunliche Flecken bilden, wie die "Neue Apotheken Jllustrierte" berichtet. Mediziner sprechen von einer so genannten Dentalfluorose, unter der die Zahnsubstanz leidet und die außerdem ein kosmetisches Problem darstellt. Wie viel und wie lange Kleinkinder das Spurenelement einnehmen, soll dem Bericht zufolge der Kinderarzt bestimmen. Dieser berücksichtige bei seiner Entscheidung zum Beispiel, ob das jeweilige Trinkwasser mit Fluorid versetzt sei. Kinder unter drei Jahren, denen der Arzt Fluoridtabletten verordnet habe, sollten ihre Zähne nicht zusätzlich mit fluoridhaltiger Zahncreme putzen und möglichst kein fluoridiertes Speisesalz zu sich nehmen, weil sich dann die aufgenommene Menge des Spurenelements nur noch schlecht kontrollieren lasse.
Quelle: ap
Links zu diesem Artikel
Schreiben Sie über diesen Artikel und benutzen Sie die Trackback-URL , damit Ihr Eintrag hier erscheint
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:
Anzeige:
Aktuell bei RP Online
mehr Gesundheit
Aus der Region
Videos
Gesundheitsthemen
Bilderserien zu Gesundheit
Anzeige
MEHR
Videos
Top-Services
Die Redaktion empfiehlt
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum




