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Faul auf der Wiese zu liegen, kommt für die meisten Deutschen am Wochenende nicht in Frage. Sie sind lieber fleißig, wie eine Emnid-Umfrage ergab. 54 Prozent der Befragten nutzen nämlich die beiden freien Tage, um endlich mal zu erledigen, was sie an den Arbeitstagen nicht geschafft haben. Mit fatalen Folgen.
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EinkaufenDer Wocheneinkauf am Samstag steht zum Beispiel dick im Kalender: Lange Schlangen an den Kassen und volle Parkplätze sind so gut wie garantiert.
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ShoppingUnd auch zum Shoppen eignet sich das Wochenende nun mal am besten. Leider sehen das viele so - und drängeln sich dicht an dicht durch die Innenstädte. Den Einzelhandel freut das: Er macht den meisten Umsatz an Samstagen zwischen 12 und 16 Uhr.
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...aber zum Glück haben viele Geschäfte ja auch bis 20 Uhr geöffnet...
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BaumarktAuch der Besuch im Baumarkt steht an, denn sollte nicht die Küche frisch gestrichen werden? Oder was ist mit dem neuen Badezimmer?
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MöbelhausUnd auch durch das Möbelhaus zu hetzen, macht unter der Woche nach Feierabend keinen Spaß. Lieber für das Wochenende aufheben! Jedoch ist Stress programmiert. Denn laut Emnid sagen 38 Prozent der Befragten, dass sie sich immer viel zu viel für das Wochenende vornehmen und gar nicht alles schaffen.
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Mal richtig kochenAm Wochenende ist ja auch Essen aus der Mikrowellen tabu. Dann wird richtig gekocht. Wann bleibt sonst die Zeit, Mutters Rezepte auszuprobieren?
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PutzenUnd vor dem Küchenfenster warten schon die Gartenmöbel auf eine Politur.
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GartenarbeitDer Rasen muss auch noch kürzer werden...
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...das ist ziemlich anstrengend. Zu einem wahren Stress-Marathon wird das Wochenende. Fast jeder zweite glaubt, gar kein richtiges Wochenende mehr zu haben. Nicht überraschend ist dabei: Mehr Frauen als Männer beschleicht dieses Gefühl.
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HobbysDie Freude auf das Wochenende bleibt trotzdem ungebrochen. Es bleibt doch immer die Hoffnung, bei seinen Hobbies abschalten zu können. Aber es gibt ja noch andere Termine am Wochenende...
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...den Flohmarkt zum Beispiel
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...oder das Straßenfest.
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...oder die Grillparty mit Freunden, die auch noch vorbereitet werden will.
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DiskoNach einer durchtanzten Samstagnacht ist man am Sonntag nicht wirklich zu gebrauchen. 16 Prozent der befragten Deutschen sind nach der Woche so geschafft, dass sie sich ein paar mehr Stündchen Schlaf gönnen.
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Ach ja, und manch einer muss am Wochenende ja auch arbeiten, damit andere ihren Spaß haben.
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Lesen40 Prozent der Befragten nehmen sich Zeit um mal wieder ein gutes Buch in die Hand zu nehmen oder in Ausstellungen und Museen zu gehen.
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PartnerschaftDie bessere Hälfte darf natürlich nicht zu kurz kommen. Und auch für das Wochenende gibt es ein Happy End: Nur elf Prozent der Deutschen sind am Sonntagabend von ihrem Wochenende enttäuscht.
FazitAllerdings fühlen sie sich montags schlechter als am vorangegangen Freitag. Sie arbeiten montags nicht so effektiv und werden häufiger krank.