Foto: RPO, Johannes Bornewasser
Manfred Heiartz ist aus Australien rund 16.000 Kilometer geflogen, um nach vielen Jahren Abstinenz wieder seinen MSV Duisburg zu sehen. Der Fußball-Zweitligist war von dem Engagement des treuen Anhängers begeistert und lud "Manes" zu einem Interview auf den Rasen der Duisburger Arena ein.
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Während des Gesprächs wurden Bilder aus der Wahlheimat des treuen Vereins-Anhängers gezeigt. Daran erklärte Heiartz die Unterschiede zwischen dem Leben im Ruhrgebiet und am anderen Ende der Welt.
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Am Ende überreichte der Klub dem Fan für die wohl längste Anreise zu einem MSV-Heimspiel aller Zeiten ein Trikot mit der 57 und seinem Namen.
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Es sei ein ganz besonderer Moment gewesen, als er den Rasen betreten durfte, sagte Heiartz.
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Das Trikot präsentierte er nach dem Interview gleich stolz seiner Frau Andrea.
Manfred Heiartz ist vor sieben Jahren mit seiner Frau Andrea nach Down Under ausgewandert.
Gemeinsam gründeten die beiden eine Existenz im Westen des Kontinents.
Dort haben sie ein kleines Haus mit riesigem Garten.
Fest mit der Heimat verbunden sind sie unter anderem durch den Fußball. Beide halten zum deutschen Nationalteam und zu ihren Heimatklubs.
Während Manfreds Liebe für den MSV Duisburg ungebrochen blieb...
...hält Frau Andrea weiter zur Fortuna.
Die Vereine beherrschen auch in der Ferne das Leben des Ehepaares. Auf dem Auto prangt ein großer MSV-Aufkleber...
...dafür wurde Hündin Holly zum Düsseldorf-Fan erzogen.
In Australien leben Andrea und Manfred Heiartz gemeinsam mit vielen Tieren.
Holly gehört zum Inventar.
Ebenso wie einige Alpakas.
Zu Besuch kommen immer wieder ein paar Kängurus.
Der hohe Zaun ist kein Hindernis für die Meister-Hüpfer. Das sehr große Gelände bietet den Auswanderern aber auch trotz des regelmäßigen tierischen Besuchs genügend Platz.
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Das Derby gegen Oberhausen gewann der MSV übrigens deutlich mit 3:0.