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Herzensangelegenheit: Hits des Jahres kostenlos herunterladen

VON STEFAN PETERMANN UND SEBASTIAN DALKOWSKI - zuletzt aktualisiert: 22.12.2010 - 00:01

Düsseldorf (RPO). Das Jahr 2010 war voller Hits von The Arcade Fire, Shout Out Louds, Lady Gaga und Konsorten. Wir stellen euch die besten vor und sagen, wo Ihr sie kostenlos und legal downloaden könnt.

Lady Gaga zeigt ausnahmsweise mal nicht so viel Haut.  Foto: AFP, AFP
Lady Gaga zeigt ausnahmsweise mal nicht so viel Haut. Foto: AFP, AFP

Sufjan Stevens – I Walked (hier geht’s zum Download)
Die Frage ist, was der Wahl-New-Yorker nicht kann. Spielt er doch nahezu alle Instrumente selbst, veröffentlicht außerdem Alben über verschiedene amerikanische Bundesstaaten und verknüpft seit diesem Jahr auch Elektronik mit Folkmusik. „The Age of Adz“ ist ebenso vielschichtig wie süchtigmachend. Was „I walked“ eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Jonsi – Boy Lilikoi (hier geht’s zum Download)
Ein Isländer im Vogelkostüm verbreitet Euphorie. So funktioniert der zweite Soloausflug des Sängers von Sigur Ros. Neun Lieder, die geradezu verschwenderisch mit Ideen ausgestattet sind und im Endorphinrausch schwelgen. Weitaus weniger kryptisch als Jonsis Hauptband beweist gerade „Boy Lilikoi“ wie wichtig der Aufbruch zu neuen Ufern sein kann.

Info
So funktioniert's Einfach mit der linken Maustauste auf den Link "Hier geht's zum Download" klicken. Auf der Seite, die Ihr dann aufruft, könnt Ihr euch den jeweiligen Song kostenlos herunterladen.
Kontakt Bei Fragen und Schwierigkeiten einfach eine Mail an sebastiand@rp-online.de schicken.

Shout Lout Louds – Fall Hard (hier geht’s zum Download)
Anstatt weiterhin solche Überhits wie „Tonight I Have To Leave It“ zu schreiben, setzten die Shout Out Louds aus Schweden auf ihrem aktuellen Album „Work“, dass alles zusammenpasst. Gesamtkunstwerk war die Devise. Songs, die auffallen, gibt es aber trotzdem. „Fall Hard“ ist Melancholie in Reinform.

Beach House – Norway (hier geht’s zum Download)
Das Etikett Dreampop wird das Duo aus Baltimore nicht mehr los, passt es doch zu gut zu der Musik, die die beiden spielen. Und so ist ihr Album „Teen Dream“ ein einziges Schweben in anderen Welten. Ganz besonders gut klappt das mit dem Song „Norway“, zu erkennen an dem langgezogenen Norwayayayayay oder so ähnlich. Da dauert der Winter gleich noch ein wenig länger.

Vampire Weekend – Horchata (hier geht’s zum Download)
Zwar erreichten die klugen Jungs aus New York City nicht ganz das Niveau ihres Debütalbums, aber auch „Contra“ ist den meisten Veröffentlichungen anderer Popbands meilenweit überlegen. Das belegt auch der Song „Horchata“, auf dem das Quartett mal wieder tadellos mit nicht gerade westlichen Rhythmen hantiert. Diese Band ist noch lange nicht fertig.

Stars – Fixed (hier geht’s zum Download)
Diesmal gibt es die Kanadier mit noch mehr Melodie, noch mehr Wohlklang und noch mehr Harmonie. Im Zenit ihres Schaffens präsentiert das Quintett eine perfekte Popplatte. Auch wenn jedes Lied auf „The Five Ghosts“ strahlt, ist „Fixed“ die hellste aller Sonnen.

Arcade Fire – The Suburbs (hier geht’s zum Download)
Die Band, auf die sich (wieder mal) alle einigen können. Das kanadische Superkollektiv veröffentlicht auf „The Suburbs“ ein funkensprühendes Konzeptalbum über das Leben in der Vorstadt. Wobei hier vor allem etwas Konzept ist: ein Maximum an Energie gepaart mit einer gewissen Reduktion auf eine greifbare Kernaussage.

The National – Bloodbuzz Ohio (hier geht’s zum Download)
Schon das Vorgängeralbum "Boxer" war nicht weniger als ein Meisterwerk, doch erst mit „High Violet“ gelang der New Yorker Band The National der Durchbruch mit ihrer düsteren, getragenen Rockmusik, die es sogar in Deutschland in die Top 10 schaffte. In der ersten Single erzählt Matt Berninger von dem Gefühl, nach Hause zurückzukehren, ohne sich zuhause zu fühlen.

Weezer – Memories (hier geht’s zum Download)
Die musikalischen Hornbrillen laufen endlich wieder zur Hochform auf. Mit dem Album „Hurley“ setzen sie neben dem LOST-Liebling Hugo Reeves auch sich selbst ein Denkmal. Ihr „Memories“ erinnert an vergangene Tourtage und vereint ein Großteil dessen, was an Weezer zu lieben ist: sinnentleerte Texte, brazzige Gitarren und natürlich ein Monster von einem Refrain.

Two Door Cinema Club – Something Good Can Work (Twelves Remix) (hier geht’s zum Download)
Wirf einen Stein über den Kanal und du triffst eine Band, die dein Leben rettet. Diesmal: Two Door Cinema Club. Blutjunge Männer singen unverbrauchte Melodien: unwiderstehlich, tanzbar und wagemutig. Ihr Motto: Something Good Can Work.

Hot Chip – Take It In (hier geht’s zum Download)
Die Elektropopband aus Großbritannien stand bisher für einen eher unterkühlten Sound – mit dem Album „One Life Stand“ wurde das anders. Ein Experiment, das auch die Musikkritiker guthießen. Der Song „Take It In“ vereint beide Seiten – kalte Strophe, warmer Gesang im Refrain.

Janelle Monáe - Tightrope (Organized Noize Remix) (hier geht’s zum Download)
Die 25-jährige aus Kansas mit der 20er-Jahre-Kleidung hat in diesem Jahr R'n'B im Alleingang in die Zukunft geschossen. Ihr Debütalbum „The ArchAndroid“ war eine Pop-Oper ganz großen Ausmaßes. Und mit dem Song „Tightrope“ zeigt sie, dass sie auch rappen kann. Das Stück ist für einen Grammy nominiert, das Album selbstverständlich auch.

LCD Sound System - Drunk Girls (Holy Ghost Remix) (hier geht’s zum Download)
Die vierte Platte vom LCD Soundsystem, "This Is Happening", war laut Projektleiter James Murphy auch die letzte. Eine gute Gelegenheit, sich mit einem großen Knall zu verabschieden. Das übernimmt in diesem Fall „Drunk Girls“, dessen Video Murphy zusammen mit Spike Jonze drehte. Wessen Party dieser Song nicht rettet, der hat ein echtes Problem.

Lady Gaga – Bad Romance (Dangerous Muse's Match In The Gas Tank Remix) (hier geht’s zum Download)
Für jedes Lied trägt Frau Germanotta zwanzig skandalträchtige Kostüme auf. Damit versteht sie die Wechselwirkung von Pop und Oberfläche besser als jede andere Künstlerin derzeit. Genau aus diesem Grund ist sie nach wie vor unverzichtbar als Antwort auf die Frage, was Menschen 2010 mit Musik getan haben. Zum Beispiel ihren Hit „Bad Romance“ zu mixen.

Robyn – Don't Fucking Tell Me What To Do (Mylo & Sharooz Mix) (hier geht’s zum Download)
Schweden ist noch immer das Land mit der größten Dichte von Popstars. Im Zentrum 2010 stand Robyn. Die hat mit „Body Talk“ ihr dreiteiliges Magnum Opus aufgenommen und damit gezeigt, wie es geht: Kunstfigur sein und trotzdem Gänsehaut zu erzeugen. Für alle, die gern credible Popmusik hören.

The Foals – Spanish Sahara (hier geht’s zum Download)
Die Foals sind viel besser als der Hype vermuten lässt. Ihr zweites Album „Total Life Forever“ folgt der Erkenntnis, dass es nicht immer auf der Tanzfläche enden muss, wenn Rockmusik und Elektronik zusammenfinden. Die Single „Spanish Sahara“ ist eher ein intelligentes Stück Melancholie, das mit jeder Sekunde an Größe gewinnt.

Massive Attack – Paradise Circus (Gui Boratto Remix) (hier geht’s zum Download)
Eine Legende kehrt zurück. Und knüpft nahtlos an alte Zeiten an. Auf „Heligoland“ veredeln zahlreiche GastsängerInnen die ohnehin schon ausgezeichneten Lieder. Und mit den Werbeeinnahmen von „Paradise Circus“ im Mix von Gui Boratto hat die Band sogar gegen die Ölpest im Golf von Mexiko geholfen.


 
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