Jupp testet die Welt
Diese Woche: Das Fortuna-Brötchen
Es war das typische Frühstück vor jedem Heimspiel. Doch mit dem Abstieg in die unteren Fußball-Klassen ist auch das Fortuna-Brötchen von der Bildfläche verschwunden. Inzwischen ist der Klassiker zurück. Das Fortuna-Brötchen gibt es in Düsseldorf wieder an jeder Ecke.
Benötigt werden für die mehr oder weniger gesunde Mahlzeit ein Brötchen...
Beides wird unter Anwenung geringfüger Gewalt...
...miteinander verbunden.
Dann kommt das belegte Brötchen in die beigefügte Fortuna-Tüte.
Die ist unumgänglich, da alle wichtigen Termine darauf vermerkt sind.
Naja, und weil der Schaumkuss nach dem ersten herzhaften Biss zu allen Seiten aus dem Brötchen quellen wird.
Zugegeben, die Optik spielt bei dieser "Spezialität" eine untergeordnete Rolle.
Geschmacklich bewegen wir uns irgendwo zwischen amerikanischem Marshmallow-Aufstrich und gezuckerter Nutella.
Wer das Brötchen nachbaut und dementsprechend keine Tüte dazubekommt, sollte sich zumindest ein Taschentuch griffbereit in die Hosentasche packen.
Das Fortuna-Brötchen ersetzt übrigens mindestens eine Mahlzeit.
Und es schmeckt noch immer bestens. Kindheit gekoppelt mit Fußball-Erinnerungen - das ist unbezahlbar!
Apropos: Von jedem verkauften Fortuna-Brötchen gehen von Düsseldorfs Bäckern 50 Cent direkt an der Verein. Futtern und spenden - ein großartiges Gefühl.
So, ich muss zum Spiel. In diesem Sinne, bis nächste Woche.