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Teletest: Das Ende von Kurt

VON STEFAN PETERMANN - zuletzt aktualisiert: 04.12.2008 - 00:01

Weimar (RPO). Wenn draußen Schnee stürmt, schaut es sich besser fern. Und es darf gelacht werden mit: einem indischen Filmkomparsen, einer polnischen Theathergruppe sowie dem Mann, der Adolf Hitler und Florian Silbereisen spielt.

Elvis Presley bei einem seiner letzten Auftritte.  Foto: RPO
Elvis Presley bei einem seiner letzten Auftritte. Foto: RPO

Die letzten 48 Stunden von Kurt Cobain | Musikerporträt |
Freitag, 05. November, 21.45 – 22.45 Uhr, Phoenix

Inhalt Am 5. April 1994 begeht Kurt Cobain in seinem Haus in Seattle Selbstmord. Diese Dokumentation zeichnet seine letzten Tage nach.

Warum anschauen? Produziert vom renommierten Biography Channel wird hier in komprimierter Form die Tragödie eines Menschen gezeigt, der an sich, den Umständen und körperlichen Schmerzen scheitert.

Man lernt Gemeinsam mit dem Gus-van-Sant-Film „Last Days“ ergibt sich ein stimmiges Porträt des bekanntesten Sängers seiner Generation.

Der Partyschreck | Komödie |
Sonntag, 07. Dezember, 0.35 – 2.10 Uhr, ARD

Inhalt Nachdem Filmkomparse Hrundi V. Bakshi versehentlich die Kulissen eines Monumentalfilms gesprengt hat, wird er ebenso versehentlich zur Party des Studioboss eingeladen.

Warum anschauen? Mit Superlativen sollte sparsam umgegangen werden. Aber dieser Geniestreich mit dem Genie Peter Sellers ist tatsächlich ein ernsthafter Kandidat für den witzigsten Film aller Zeiten.

Man lernt Gehe niemals mit einem bemalten Babyelefanten in den Pool.

Sein oder Nichtsein | Satire |
Sonntag, 07. Dezember, 14.25 – 16.00 Uhr, 3Sat

Inhalt Warschau, 1939. Die Schauspieler eines polnischen Theaters werden in eine Widerstandsaktion gegen die Nazis verwickelt.

Warum anschauen? Der nächste ernsthafte Kandidat und sicher auch ein Geniestreich. Gemeinsam mit der „Der große Diktator“ die ultimative Argumentationshilfe, wenn das Feuilleton mal wieder fragt, ob man über das Dritte Reich Witze machen darf.

Man lernt Humor ist Tragik in Spiegelschrift.

Workingman`s Death | Dokumentarfilm|
Sonntag, 07. Dezember, 23.15 – 1.20 Uhr, BR

Inhalt Fünf Arbeitsplätze werden vorgestellt, die Menschenleben und Menschenwürde vernichten.

Warum anschauen? Ob Schwefelbau in einem indonesischen Vulkan, Schiffsbau in Pakistan oder die Arbeit in einem nigerianischen Schlachthof – die Hölle auf Erden existiert längst.

Man lernt Ein Film für alle Freiberufler, die Prokrastination als das größte Übel der Arbeitswelt betrachten.

Switch Jahresrückblick | Satire |
Dienstag, 09. Dezember, 21.15 – 22.45 Uhr, Pro7

Inhalt Günther Jauch, Johannes B. Kerner, Harald Schmidt und Stefan Raab präsentieren den einzigen relevanten Jahresrücklick.

Warum anschauen? Dem absurden Genre Jahresrücklick mit einer Persiflage zu antworten scheint die einzige logische Konsequenz, hier dargebracht von Meistern ihres Faches.

Man lernt Die schwerste Entscheidung fällt am Jahresende. Wer war nochmal die bessere Kopie als das Original? Hoëcker als Joachim Bublath? Max Giermann als Till Schweiger? Oder doch Michael Kessler, der gleichzeitig Florian Silbereisen und Adolf Hitler spielt?


 
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