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Eine beliebte Angeltechnik: Fliegenfischen

zuletzt aktualisiert: 16.09.2011 - 17:54

Düsseldorf (RPO). Fliegenfischen ist eine besondere Form Fische zu fangen. Diese Angeltechnik wird auch Flugangeln genannt. Das Geheimnis beim Fliegenfischen liegt in der besonderen Schnur der Angel, welche es erlaubt, dem vergleichsweise leichten Gewicht die notwendige Kraft zu verleihen.

Auch wenn der Name dieser Form des Angelns darauf schließen lassen könnte, dass Fliegen und nicht Fische das Ziel sind, handelt es sich beim Fliegenfischen um eine spezielle Disziplin des Angelns. Das Herstellen solcher Köder, das als Fliegenbinden bezeichnet wird, ist mittlerweile ein Hobby vieler Angler, die besonders aufwändige und kunstvolle Köder herstellen.

Beim Fliegenfischen wird eine besondere Wurftechnik genutzt. Für Erfolge beim Fliegenfischen ist die Technik eines korrekten Wurfes von großer Bedeutung. Wichtig hierbei ist lediglich das Gewicht der Schnur. Diese kann nach ihrem Verhalten eingeteilt werden und gilt beim Fliegenfischen als wichtigstes Instrument. Sinkende Schnüre kommen beim Fliegenfischen ebenso zum Einsatz wie schwimmende Schnüre oder Schnüre, die in der Mitte des Gewässers schwimmen.

Welche Fische lassen sich mit dieser Technik am besten fangen?

Grundsätzlich kann Fliegenfischen überall durchgeführt werden. Besonders beliebt ist es jedoch in Nordamerika, Großbritannien und Skandinavien. Auch in Dänemark und Norddeutschland zählt das Fliegenfischen als beliebtes Hobby vieler Angelfreunde. Insbesondere Fische, die steigend jagen, werden mithilfe des Fliegenfischens erreicht. Aale jedoch lassen sich nur sehr selten beim Fliegenfischen fangen. Dies liegt an der Tatsache, dass Aale vorwiegend ihren Geruchssinn zur Jagd einsetzen und somit Lebewesen, die auf der Oberfläche treiben, nicht interessant für sie sind.

Verschiedene Techniken des Fliegenfischens

Die Urform des Fliegenfischens wird Trockenfliegenfischen genannt. Hierbei geht es darum, dass sich der jeweilige Köder außerhalb der Wasseroberfläche befindet (also trocken ist). Verwendet man eine Fliege als Köder für die Angel, muss diese zuvor eingefettet werden, damit sie an der Oberfläche des Gewässers schwimmen kann. Beim Nassfliegenfischen, der ältesten Form des Fliegenfischens, werden kleine Lebewesen imitiert, die sich unter der Oberfläche des Gewässers befinden (somit also nass sind).

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