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Gepäck: Längere Wanderungen nur gut gerüstet starten

zuletzt aktualisiert: 14.12.2010 - 12:57
 Foto: SALEWA
Foto: SALEWA

Wer längere Zeit auf Schusters Rappen unterwegs ist, kommt um etwas Gepäck meistens nicht herum. Doch andererseits will man sich beim Wandern nicht so sehr beladen, denn das Gewicht scheint mit der Zeit immer schwerer zu werden.

Wer ein paar Tipps beherzigt und sich einen guten Überblick über die mögliche Ausrüstung verschafft, wird sicher die richtigen Gepäckstücke finden und viel Spaß an einer langen Wanderung haben. Wanderung genau planen Grundsätzlich gilt es zu unterscheiden, wer zu welchem Zweck unterwegs ist. Flachland oder Hochgebirge, allein unterwegs oder in einer Gruppe gut aufgehoben, organisierter Gepäcktransport oder allein auf sich gestellt, Wandern mit oder ohne Kinder - dies alles sind Kriterien, die ebenso wie Alter, Fitness und Kilometerzahl den Ausschlag für die eine oder andere Gepäckvariante geben. Spaziergänger können alles in den Manteltaschen verstauen, die meisten Frauen tragen zudem ihre Handtaschen mit sich.

Eine längere Wanderung erfordert neben dem Handy und einem Geldbeutel, Taschentüchern und dem Haustürschlüssel aber noch wichtige Gegenstände, die ebenfalls untergebracht werden müssen. Das beste Transportmittel ist ein Rucksack. Richtig eingestellte Riemen sind die Minimalanforderung.

Wer tagelang in den Bergen unterwegs ist, braucht ein Profimodell mit Brust- und Beckengurt, Abstandhalter zum schwitzenden Rücken sowie diversen Taschen und Verstaumöglichkeiten. Vom Pflaster und Sonnenschutz, über Wäsche und Necessaire bis zur Regenausstattung, Marschverpflegung und der Urlaubslektüre findet hier viel Platz.

Darüber hinaus lassen sich Isomatte und Schlafsack ebenso wie ein Minizelt hier verstauen. Wandern mit Kindern Kinder haben viel Spaß beim Laufen, wenn man sich auf sie einstellt und sie vor allem nicht überfordert. Der Weg sollte kürzer sein, dafür aber länger dauern. In den Pausen kann gewindelt werden, werden von den Erwachsenen Getränke und Essen verteilt und vielleicht lädt ein klarer See zum Baden ein - dann müssen auch die Schwimmsachen eingepackt werden. Spezielle Rucksäcke für den Kindertransport ersetzen die Sportkarre, doch sollten Eltern überlegen, wie lange sie die Kleinen wirklich tragen können.


 
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