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Berlin
66. Berlinale zeigt auch Filme über Flucht und Vertreibung

Berlin. Vor dem Hintergrund von Millionen Menschen auf der Flucht macht sich die 66. Berlinale Mitte Februar auf die Suche nach dem Glück. "Das Oberthema des diesjährigen Wettbewerbs ist das Recht auf Glück", sagte Festivaldirektor Dieter Kosslick in Berlin. Menschen hätten ein "Recht auf Heimat, Liebe, Selbstbestimmung, Arbeit, Leben und Überleben".

23 Filme laufen im Wettbewerb, 18 davon konkurrieren um den Goldenen und die Silbernen Bären, die am 20. Februar verliehen werden. Ganz direkt auf das Thema Flüchtlinge bezieht sich der italienische Dokumentarfilm "Fire at Sea" von Gianfranco Rosi, der zwei Jahre lang auf Lampedusa drehte. Aus Deutschland ist nur ein Film im Bären-Rennen: "24 Wochen" von Anne Zohra Berrached mit Julia Jentsch und Bjarne Mädel.

Den Vorsitz der Jury hat die US-Schauspielerin und dreifache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep ("Die Eiserne Lady"), die das erste Mal in einer Jury ist. Ihr zur Seite stehen der deutsche Schauspieler Lars Eidinger, der britische Schauspieler Clive Owen, der britische Filmkritiker Nick James, die französische Fotografin Brigitte Lacombe, die italienische Schauspielerin Alba Rohrwacher und die polnische Regisseurin Malgorzata Szumowska. Autogrammjäger dürfen sich wieder auf viel Prominenz freuen. Zu den auf dem roten Teppich erwarteten Stars gehören Meryl Streep, George Clooney, Ethan und Joel Coen, Spike Lee, Michael Moore, Tilda Swinton, Isabelle Huppert, Gérard Depardieu, Kirsten Dunst, Jude Law und Cynthia Nixon.

(epd)
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