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Berlin
Ai Weiweis Berliner Gastprofessur wird konkreter

Ai Weiwei: Berliner Gastprofessur wird konkreter
FOTO: dpa, kne mkx kde
Berlin. Nach der Ankunft Ai Weiweis in Berlin sollen in der kommenden Woche die Weichen für die Gastprofessur des regierungskritischen chinesische Aktionskünstler an der Universität der Künste (UdK) gestellt werden. Eine UdK-Sprecherin sagte gestern, Präsident Martin Rennert wolle mit dem 57-Jährigen über den Zeitplan sprechen. Das von der Einstein-Stiftung finanzierte Amt ist auf drei Jahre angelegt. Die UdK sei mit dem Umfeld des Künstlers in Kontakt, um einen Termin in der nächsten Woche festzumachen, hieß es.

Weiwei war nach einigen Tagen Aufenthalt in München in Berlin gelandet. Nachdem er von den chinesischen Behörden überraschend seinen Reisepass zurückerhalten hatte, führte seine erste Auslandsreise nach Deutschland. Am Donnerstag vergangener Woche war er zunächst nach München geflogen, wo er sich medizinischen Untersuchungen unterzogen hatte. Weiwei verdankt seine Reisefreiheit nach eigener Einschätzung auch der Unterstützung deutscher Politiker, die in China die Menschenrechtslage angesprochen haben.

(epd)
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