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Duisburg
Alfred Grosser glaubt nicht an den Brexit

Duisburg. Mit einer kühnen Vorhersage überraschte Alfred Grosser die Zuhörer seiner ersten Vorlesung als Mercator-Professor an der Universität in Duisburg: "Es wird am Ende keinen Brexit geben!" Es werde sich nämlich immer mehr herausstellen, so der geistig frisch wirkende 92-jährige Publizist, dass der geplante Austritt aus der EU zu so vielen Nachteilen und vertraglichen Fallstricken führt, dass es in zwei Jahren zu einem neuen Referendum kommt, bei der sich die Briten dann für einen Verbleib in der EU aussprechen werden.

Alfred Grosser sprach in der traditionsreichen Vorlesungsreihe über das Thema "Was ist Europa: Gestern, Heute und Morgen." Dabei lobte er Angela Merkel dafür, dass sie die in Ungarn festsitzenden Flüchtlinge nach Deutschland einreisen ließ. Damit habe sie Moral in die Politik geholt. Am 22. November, 18 Uhr, hält Grosser seine zweite Vorlesung als Mercator-Professor; dann im Audimax auf dem Essener Uni-Campus.

(pk)
 
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