Alle Kultur-Artikel vom 1. September 2015
Los Angeles

Meister des Horrors: Regisseur Wes Craven ist tot

Mit "Scream" gelang ihm ein Kassenschlager, ausgerechnet im totgeglaubten Genre des Teenie-Horrors. Die an Edvard Munchs Gemälde "Der Schrei" angelehnte Tätermaske gibt es heute in jeder Karnevalsabteilung. Wenn Wes Craven auf dem Regiestuhl Platz nahm, ging es zumeist sehr blutig zu. Er war ein Meister seines Genres und lehrte Kinobesucher über Jahrzehnte hinweg das Gruseln. Jetzt ist er nach einem Krebsleiden im Alter von 76 Jahren in Los Angeles gestorben. mehr

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In "Much Dance" wird belanglos und wenig getanzt

"Much Dance" heißt der Tanzabend, also "Viel Tanz", aber getanzt wird eher wenig. Tänzer stehen bei Jan Decorte ohnehin nicht auf der Bühne, stattdessen Schauspieler und der Regisseur selbst. Es gehe um Liebe, war vor der Premiere des Stücks bei der Ruhrtriennale zu hören, um die Begegnung zwischen vier Menschen. Doch die Szenenfolge, die sich entspinnt, reiht eher belanglos und bewusst unprofessionell Tanz und Spiel aneinander. Auch die zwei Männer in sackartigen Röcken, ansonsten nackt, unterlaufen mit ihren untrainierten Körpern die Sehgewohnheiten: der eine, Benny Claessens, dick und rundlich, der andere, Risto Kübar, dünn und staksig. Wenn sie gemeinsam ein expressives Duo mit weit ausholenden Bewegungen tanzen, weiß man nicht, ob man weinen oder lachen soll. mehr