Regisseur wird für sein Lebenswerk geehrt: Bayerischer Fernsehpreis für Helmut Dietl
zuletzt aktualisiert: 24.05.2003 - 10:47München (rpo). Der Regisseur Helmut Dietl hat den Bayrischen Fernsehpreis für sein Lebenswerk erhalten. Mit Sonderpreisen ausgezeichnet wurden wurden auch die ARD-"Tagesschau" und der Schauspieler Horst Tappert ("Derrick"). Die Auszeichnung für außergewöhnliche Leistungen im Fernsehen hat Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) vergeben.
"Blaue Panther" bekamen bei der Gala im Münchner Prinzregententheater unter anderem die ZDF-Moderatorin Maybrit Illner ("Berlin Mitte"), Produzent Jan Mojto, Regisseur Matti Geschonneck, die Komiker Anke Engelke und Olli Dittrich ("Blind Date") sowie RTL-Achorman Peter Kloeppel. Der Bayerische Fernsehpreis wurde zum 15. Mal verliehen und ist in diesem Jahr mit insgesamt 140 000 Euro dotiert.
Die Gala, die live im Bayerischen Fernsehen übertragen wurde, moderierten die Fernsehkommissare Michaela May ("Polizeiruf 110") und Udo Wachtveitl ("Tatort"). Mit Horst Tappert als "Derrick" und Hannelore Hoger als Bella Block in der Episode "Tödliche Nähe" der ZDF-Kriminalreihe sind zwei Fernsehkommissare auch unter den Preisträgern. Die Preis-Serie rund um Kriminalität und Polizei komplettieren Hilmar Thate als Chef des Bundeskriminalamtes in "Operation Rubikon" (ProSieben) und Anneke Kim Sarnau als Polizistin in "Die Hoffnung stirbt zuletzt" (NDR/ARD).
Mehrere Auszeichnungen gab es für hohe Qualität bei der Vermittlung von Information. Stellvertretend für die Redaktionen der ARD-"Tagesschau" nahm Chefredakteur Bernhard Wabnitz den Auszeichnung für das Nachrichten-Flaggschiff entgegen. Die Moderatorin Maybrit Illner erhielt den Preis für ihre ZDF-Talk-Sendung "Berlin Mitte", in der sie "das wirkliche Gespräch und damit Informationsgewinn" suche. Ein Fernsehpreis ging auch an die Autoren André Zalbertus und Peter Kloeppel für ihre RTL-Dokumentationsreihe "Kanzler, Krisen, Koalitionen". Ausgezeichnet wurde auch der Produzent Jan Mojto für den opulenten ZDF-Vierteiler "Napoleon". Insgesamt wurden in diesem Jahr 17 Einzelpreise an 21 Preisträger vergeben, sie waren aus 300 Vorschlägen ausgewählt worden.
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