| 09.19 Uhr

Neuss
Bayerischer Tanznachwuchs entzückt in Neuss

Neuss. Sie sind gerade mal 17 bis 22 Jahre alt, aber tanzen schon wie langjährige Profis. Jetzt gastierte das Bayerisches Staatsballett II, die Junior Company, bei den Neusser Tanzwochen und zeigte in unterschiedlichen Choreografien, dass sie von Klassik bis Modern alle Stile beherrscht. Temperamentvoll, grazil, dann wieder lässig tanzten sie sich durch Werke von Hans van Manen, Davide Bombana und Richard Siegal.

In den Miniaturen zu Mussorgskys "Bilder eine Ausstellung" zeigten sie anspruchsvoll und augenzwinkernd kurze Soli oder Duette, inspiriert von bildenden Künstlern wie Roy Lichtenstein, Georges Seurat, Pablo Picasso und Jackson Pollock. Ein kurzweiliges Programm, das mit Ralf Jaroschinskis ironischem "Institution Blast" zur Musik von "Schwanensee" einen Höhepunkt setzte. Für das Münchner Vorzeigeprojekt kooperieren das Bayerischen Staatsballett, die Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater München und die Heinz-Bosl-Stiftung. Die jungen Tänzer bekommen so die Möglichkeit, ein umfangreiches Repertoire zu erarbeiten, und können Erfahrung sammeln, um danach möglichst nahtlos in ein großes Ensemble zu wechseln. Dass sie das Zeug dazu haben, bewiesen sie in Neuss und wurden mit rhythmischem Applaus belohnt.

(mey)
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