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München
Bis Jahresende Entscheidung zu Gurlitts Testament

München. Der Rechtsstreit um das Testament von Cornelius Gurlitt vor dem Oberlandesgericht München neigt sich möglicherweise dem Ende zu. Bis Jahresschluss soll ein Gutachten vorliegen, ob der Kunsthändler beim Verfassen seines letzten Willens im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte war.

Gurlitts Cousine Uta Werner hat das Testament angefochten, weil sie davon ausgeht, dass der alte Mann unzurechnungsfähig war. Der "Tagesspiegel" hatte berichtet, Gurlitts Testament, in dem er seine millionenschwere Sammlung dem Kunstmuseum Bern hinterließ, sei "anerkannt" - was das Gericht nicht bestätigt. 2012 waren rund 1280 Kunstwerke in Gurlitts Wohnung beschlagnahmt worden, zwei Jahre später tauchten weitere 238 Gemälde in seinem Haus in Salzburg auf. Bei Hunderten davon bestand Verdacht auf Nazi-Raubkunst.

(dpa)
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