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"Abandoned Places"
Zu Besuch an den verlassenen Orten der Welt

Geisterstädte und Relikte
Geisterstädte und Relikte FOTO: DAVID GRAY
Düsseldorf. Zugewucherte Gebäude, gruselige Geisterstädte und historische Relikte – in seinem Bildband hat Kieron Connolly mehr als hundert Bilder verlassener Orte gesammelt. Einige Aufnahmen sind faszinierend und erschreckend zugleich. Andere zeigen, wie sich die Natur ihren Lebensraum zurückerobert hat.

Eigentlich sollte man an diesem Ort strahlende Kindergesichter, bunte Attraktionen und tausende Besucher sehen – stattdessen thront ein halbfertiges, graues Schloss einsam auf einem Hügel, umgeben von Baumstümpfen und kahlen Feldern. Das Foto zeigt einen Vergnügungspark in der Nähe von Peking, dessen Bau 1998 wegen finanzieller Probleme des Eigentümers abgebrochen wurde.

Ein anderes Bild zeigt das französische Dorf Oradour-sur-Glane. 1944 wurde es von den Nazis überrannt. Heute zeugen nur noch Ruinen von dem damaligen Kriegsschauplatz. Diese und viele weitere Aufnahmen erinnern nicht nur auf eindrucksvolle Weise an längst vergangene Zeiten, sie zeigen auch, wie spektakulär sich eine unberührte Landschaft im Laufe der Jahrzehnte verändert.

NRWs verlassene Orte FOTO: Hans-Peter Reichartz

Andere Fotos in dem Bildband "Abandoned Places" zeigen Orte, die heute noch regelmäßig besucht werden – entweder als Touristenattraktion oder sogar, um dort Filme zu drehen. So wurde beispielsweise das Kohlewerk auf der japanischen Insel Hashima, das 1974 geschlossen wurde, als Filmset für den James-Bond-Film "Skyfall" genutzt.

Der Bildband von Kieron Connolly umfasst die Arbeiten mehrerer Fotografen und ist in sechs Kategorien unterteilt, etwa "Geisterstädte" oder "öffentliche Orte".

Eine Auswahl haben wir hier zusammengestellt.

(mro)
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