Buch-Kritik: Denise Osborne: Feng Shui Mord
VON BETTINA SCHWOCH - zuletzt aktualisiert: 21.04.2005 - 11:17Die Feng-Shui-Beraterin Salome Waterhouse erhält einen anonymen Anruf, dass sie den Maler Palmer Fordham beraten soll. Der wohnt in dem Haus ihres Großvaters, das sie vermietet. Schon fünf Jahre hat sie das Perfume Maison nicht mehr betreten. Dort angekommen findet sie die übel zugerichtete Leiche des Malers. Als sie sich an ihre Cousine und Polizistin Phylis wendet, gerät Salome selbst in das Visier der Ermittlungen.
Salome lässt sich aber nicht davon abbringen, selbst einige Recherchen anzustellen, nachdem die Presse ihr Haus belagert hat. Palmer war nicht nur ein erfolgreicher Maler, sondern auch ein begehrter Liebhaber bei den Frauen der kalifornischen Kleinstadt Hollyrood-by-the-Sea. Auch seine Neigung zum eigenen Geschlecht wirft für Salome ein mögliches Mordmotiv auf. Ist der Maler aus Rache wegen verschmähter Liebe oder aus rasender Eifersucht ermordet worden? Oder steht der Fall im Zusammenhang mit der schlechten Aura von Perfume Mansion? Fragen, auf die die Feng-Shui-Beraterin Hände ringend eine Antwort sucht, um ihr inneres Gleichgewicht wiederfinden zu können.
Der "Feng Shui Mord" ist der erste Krimi einer Reihe, die die amerikanische Autorin Denise Osborne rund um die chinesische Kunst der harmonischen Lebens- und Wohnraumgestaltung mit kriminalistischen Elementen geschrieben hat. Ihr Erstlingswerk wirkt aber noch ein wenig holprig und konstruiert im Handlungsaufbau. Aber bei allem Feng Shui bleibt der Krimi zumindest spannend genug bis zum "heißen" Finale, und der lockere Schreibstil macht den "Feng Shui Mord" zu einer leichten Feierabendlektüre.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum






