Enid Blyton: Tal der Abenteuer
zuletzt aktualisiert: 08.09.2003 - 11:11Wo ein Schatz in einem geheimnisvollen Höhlensystem versteckt liegt, lauert meist auch ein Abenteuer. Und wo es nur irgendwie nach Abenteuer riecht, sind in aller Regel auch Dina, Lucy, Philip und Jack nicht allzu weit entfernt.
Es gehört eben zu ihren größten Talenten, ziemlich pünktlich an Ort und Stelle des nächsten gefährlichen Ereignisses zu sein. Diesmal wollen die vier nur einen halbwegs spannenden Nachtflug in der Maschine ihres Freundes Bill unternehmen. Doch schon auf dem Flughafen verwechseln sie dummerweise die Maschinen und geraten noch dümmerer Weise in ein verlassenes Tal, in dem miese Typen nach einem alten Schatz suchen.
Zwar haben die vier Kinder mit Ecki, der Eidechse, und dem Papagei Kicki, der leider manchmal etwas zu viel redet, den Schatz schneller als die Räuber gefunden, doch das nützt ihnen herzlich wenig. Denn der "Pass der Winde" - einziger Zugang zum Tal mit seinen gewaltigen Bergen - ist seit vielen Jahren verschüttet. Da hocken nun die jungen Abenteurer mit den beiden freundlichen, aber uralten Schatzwächtern regelrecht in der Mausefalle. Denn irgendwann finden auch die Räuber den Eingang zur Tropfsteinhöhle.
Da wird's dann richtig brenzlig. Ohne eine tolle Idee und gleich mehrere gute Portionen Glück kann so etwas nicht gut ausgehen. Aber auch darauf sind die vier Abenteuersucher samt Ecki und Kicki schon fast spezialisiert. Man müsste eben doch, wie so schön bei Enid Blyton, ein Profi-Abenteurer sein.
Von LOTHAR SCHRÖDER
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