Jobst Knigge: Kontinuität deutscher Kriegsziele im Baltikum
zuletzt aktualisiert: 30.07.2003 - 15:27Mit einer meist wenig beachteten Entwicklung in der Anfangsphase der Weimarer Republik befasst sich Jobst Knigge in seiner Studie "Kontinuität deutscher Kriegsziele im Baltikum". Trotz Niederlage und Revolution kämpften deutsche Soldaten noch rund ein Jahr lang im während des Krieges besetzten Baltikum weiter.
Eine linke Regierung in Berlin versuchte - paradoxerweise mit weitgehend rechtsgerichteten, nationalistischen und ihr feindselig gegenüberstehenden Truppen - den Kommunismus weit vor der deutschen Ostgrenze zu bekämpfen. Dabei ließ sie zu, dass Ziele aus dem Weltkrieg weiter verfolgt wurden. Zudem zeigt Knigge die geschichtliche Kontinuität auf, die vom Baltikum der Nachkriegszeit bis zum Nationalsozialismus führte.
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